Bettenabbau
Experten: Aus für ein Drittel aller Krankenhäuser

Knapp ein Drittel aller deutschen Krankenhäuser wird nach Expertenmeinung in den kommenden zehn Jahren schließen müssen. Der Übergang von der Regulierung in den Wettbewerb sei eine große Herausforderung für die Häuser, bei der „einige auf der Strecke bleiben werden“.

HB DÜSSELDORF. Das sagte der Präsident des Verbandes der Krankenhausdirektoren Deutschlands, Heinz Kölking, am Donnerstag auf dem Deutschen Krankenhaustag in Düsseldorf. Die größten Herausforderungen für die Krankenhäuser seien die „chronische Unterfinanzierung“ sowie der Qualitätswettbewerb.

Das neue Finanzierungssystem über Fallpauschalen löse eine „betriebswirtschaftliche Revolution“ aus, sagte Kölking. Seit Beginn der neunziger Jahre seien 160 000 Krankenhausbetten abgebaut worden. Die durchschnittliche Verweildauer sank von 15,3 auf 8,7 Tage.

Zukünftig würden sich die Krankenhäuser mit bestimmten medizinischen Leistungen auf wenige Zentren konzentrieren, wo in Abstimmung mit den niedergelassenen Ärzten Alternativen zur stationären Versorgung entwickelt werden, prognostizierte Kölking. Derzeit versorgen den Angaben zufolge 2157 Krankenhäuser jährlich 17 Millionen Patienten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%