Bilanz: Einnahmen der FDP brechen ein

Bilanz
Einnahmen der FDP brechen ein

Weniger Geld aus der staatlichen Parteifinanzierung, weniger Spendenaufkommen, weniger Mitgliedsbeiträge: Einem Medienbericht zufolge hat die FDP mit einbrechenden Einnahmen zu kämpfen. Die Bilanz weist ein Defizit aus.
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MünchenDie Einnahmen der FDP sind einem Bericht zufolge deutlich zurückgegangen. Die „Süddeutsche Zeitung“ zitierte in ihrer Osterausgabe aus dem neuen Rechenschaftsbericht der Partei, der das Jahr 2013 betrifft. Damals war die FDP zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte nicht wieder in den Bundestag gewählt worden.

Dem Bericht zufolge nahm die FDP im Jahr 2013 gut 33,33 Millionen Euro ein, das waren 23 Prozent oder zehn Millionen Euro weniger als 2009. Wegen des größeren Spendenaufkommens vor Bundestagswahlen und der Wahlkampfkosten ist der Vergleich der Rechenschaftsberichte aus den Wahljahren 2013 und 2009 am aussagekräftigsten.

Wegen der schlechteren Wahlergebnisse erhielt die Partei dem Bericht zufolge 2013 mehr als zwei Millionen Euro weniger aus der staatlichen Parteienfinanzierung als 2009. Das Spendenaufkommen brach demnach um mehr als fünf Millionen Euro ein. Weil zusätzlich die Zahl der Mitglieder zurückging, sanken außerdem die Beiträge um mehr als eine Million Euro.

Da die FDP 2013 gut 37,8 Millionen Euro ausgegeben hat, weist ihre jetzt vorgelegte Bilanz ein Defizit in Höhe von 4,5 Millionen Euro aus, wie die „Süddeutsche Zeitung“ weiter berichtete.

Vor einigen Tagen war aus der FDP ein Vorstoß für eine Sonderumlage für anstehende Wahlkämpfe bekannt geworden. Die Partei diskutiert demnach derzeit über eine befristete Umlage der Kreisverbände, „um die politische Arbeit der Partei und die Wahlkämpfe in den Ländern zu intensivieren“.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • Mövenpick war das Ende.

  • Das Thema "Wahlkampfkostenerstattung" sollte einmal grundsätzlich überdacht werden.
    Es tragen z.B. immer noch zu viele der inhaltlich tumben Wahlplakate zur Verschandelung des Umfeldes aber nicht zur Information bei.
    Warum werden (Stimmen und Geld) der "Nichtwähler" in Relation den etablierten Parteien zugerechnet?
    Spenden, mindestens oberhalb der Meldepflicht, sollten nicht vom Spender steuerlich geltend gemacht werden können.
    Aber das wird sich in einer "parlamentarischen Demokratie", die in der Realität eine Oligarchie der Parteien dastellt, wohl nicht realisieren lassen.

  • Wer politisch einbricht darf sich nicht über die Folgen wundern. Die gegenwärtige FDP erscheint mir politisch gesehen wie ein Insekt , daß beharrlich aber erfolglos ständig gegen eine Fensterscheibe anfliegt , obwohl gleich daneben ein Fensterflügel offen ist. Aber auf den Gedanken , daß ein Richtungswechsel entscheidend sein könnte kommen weder das Insekt noch die FDP.

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