Bildungsfinanzbericht
Bildungsausgaben in Deutschland steigen an

Bund, Länder und Gemeinden investieren in diesem Jahr mehr Geld in Bildung als noch 2011. Im internationalen Vergleich liegt die aktuelle Summe aber immer noch unter dem Durchschnitt.
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BerlinFür Bildung wird in diesem Jahr in Deutschland mehr Geld ausgegeben als 2011. Wie aus dem am Mittwoch vorgelegten Bildungsfinanzbericht des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervorgeht, veranschlagten Bund, Länder und Gemeinden für das laufende Jahr Bildungsausgaben in Höhe von 110,3 Milliarden Euro, 4,7 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr.

Endgültige Angaben zu den öffentlichen Bildungsausgaben liegen derzeit bis zum Jahr 2009 vor, hieß es weiter. Demnach beliefen sich im Jahr 2009 die öffentlichen Bildungsausgaben auf 100 Milliarden Euro. Davon stellten der Bund 6,2 Milliarden Euro, die Länder 71,9 Milliarden Euro und die Gemeinden 21,8 Milliarden Euro bereit.

Der Bildungsfinanzbericht ermöglicht auch einen Vergleich der Bildungsausgaben Deutschlands mit anderen Staaten. Nach dem international vergleichbaren Teil des Bildungsbudgets entfielen in Deutschland im Jahr 2009 beispielsweise 126,4 Milliarden Euro auf die Ausgaben für Kindergärten, Schulen, Hochschulen und die Berufsbildung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt entsprach dies einem Anteil von 5,3 Prozent. Damit lag Deutschland bei den Ausgaben für diese Bildungseinrichtungen deutlich unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten von 6,2 Prozent.

 
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bildungsfinanzbericht: Bildungsausgaben in Deutschland steigen an"

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  • Für welche Bildung soll denn mehr Geld ausgegeben werden?
    Unsere Schülr sind doch so ungebildet wie nie zuvor, es sei denn, sie sind auf privaten oder bischöflichen Schulen
    Ich würde heute Kind mehr in eine staatliche Schule tun

  • Das Geld wird sinnlos versenkt! Bei den Schülern kommt wenig an.
    Ich möchte dies kurz begründen: Jedes der Bundesländer hat eigenen Lehrpläne, eigene Ministeren, macht eigene Pilotprojekte usw. Warum eigentlich? Ist dies in Skandinavien auch so? Wohl nicht. Man könnte Millionen sparen und dies in zusätzliche Lehrer gut investieren.

    Warum, ist Bildung Ländersache? 1+1 ist in allen Bundesländern (bestimmt auch in Bayern) 2!

  • Für Bildung wird in diesem Jahr in Deutschland mehr Geld ausgegeben als 2011

    Mit dieser verlogenen Bilfdungspolitik eifern vohl alle der Lindenstrasse-Frau in NRW nach und glauben damit den Wähler zu fangen.

    Was nützt einem ein hoher Bildungsstand, wenn für die ausgebildeten im mittleren Bereich überwiegend unterbezahlten Stellen in der Pflege bleiben und für die Hochschulausgebildeten kostenlose Praktikas, um die Leute von der Strasse zu holen ?

    Verlogene Bildungspropaganda !!!

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