Billigerer Strom und krisenfester
EU-Kommission stellt Plan für Energie-Union vor

Über eine Milliarde Euro pro Tag: So sieht die Rechnung aus, die Europa laut EU-Kommission für seine Energieimporte zu begleichen hat. Eine Energie-Union soll diese Kosten senken und die Versorgung krisenfester machen.
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BrüsselÜber eine Milliarde Euro pro Tag: So sieht die Rechnung aus, die Europa nach Zahlen der EU-Kommission für seine Energieimporte zu begleichen hat. Denn 53 Prozent der Energie - beispielsweise Erdgas aus Russland - werden eingeführt, wie die EU-Kommission am Mittwoch in Brüssel bei der Vorstellung der Pläne für eine Energie-Union erinnerte.

Die Energie-Union soll Europa von Ländern wie Russland unabhängiger machen. Sie soll letztlich aber auch jedem einzelnen zugute kommen. Denn „wegen veralteter Infrastrukturen, unzureichend integrierter Märkte und nicht aufeinander abgestimmter Maßnahmen können unsere Verbraucher, Haushalte und Unternehmen nicht von der größeren Auswahl oder niedrigeren Energiepreisen profitieren“, wie die Behörde einräumte.

Die Energie-Union, eins der Hauptprojekte der neuen Kommission von Jean-Claude Juncker, will die jetzige Lage mit einem großen Bündel neuer Maßnahmen ändern. Diese reichen thematisch von Schiefergas über Atomkraft bis zu Windrädern, von freiwilligen Maßnahmen bis zur Überarbeitung und Durchsetzung von Gesetzen.

Eine Maßnahme, die schon vorab im Fokus stand, ist die Bündelung von Gaseinkäufen im Ausland. Wenn sich die Einkäufer aus Europa zusammentun, so der Gedanke, können sie gegenüber den Gaslieferanten geschlossener und damit stärker auftreten. Allerdings gibt es auch skeptische Stimmen. Aus der CDU im Europäischen Parlament kam der Vorbehalt, „Zwangszusammenschlüsse“ der Einkäufer widersprächen der freien Marktwirtschaft.

Gas nimmt in der Energieunion generell einen wichtigen Platz ein. Die Kommission will unter anderem die Infrastruktur für verflüssigtes Gas (LNG), das in Schiffen transportiert wird, vorantreiben. So ließen sich Versorgungsengpässe entschärfen, die durch den Streit um Pipelines entstehen. Erdgas hat den Vorzug, anders als Sonne oder Wind je nach Bedarf Energie zu erzeugen, zudem verbrennt es nicht so klimaschädlich wie beispielsweise Braunkohle.

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  • Nach der "Kalten Fusion" oder "LENR" sollen die Stromkosten 0,01 € pro Kilowatt betragen. Das ist der Preis über den wir reden, aber nichts bewegt sich. Weshalb wohl?

  • Neues aus Absurdistan (EUdSSR)
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    EU-Kommission stellt Plan für Energie-Union vor.
    Was wollen sie denn noch alles regulieren? Nach dem Krümmungsgrad der Gurke und dem Glühbirnenverbot ist jetzt die Energie an der Reihe.
    Die einzelnen Staaten werden damit entmündigt.

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