BKA-Präsident
Extreme Abschottung der NSU erschwerte Ermittlungen

Neun Morde gehen auf das Konto der rechten Terrorgruppe NSU. Bis zuletzt erkannten die Ermittler den rechtsextremen Hintergrund der Taten nicht. Das lag an der Verschlossenheit der Gruppe, sagt BKA-Präsident Ziercke.
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HamburgDie extreme Abschottung der rechtsextremen Terrorgruppe NSU hat nach Worten des Präsidenten des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, die Ermittlungen zu der Mordserie erschwert. Der vergleichsweise kleinen Zelle sei es über Jahre gelungen, sich trotz einzelner Kontakte in die Neonazi-Szene hinein vollständig abzuschotten, sagte Ziercke am Donnerstag in Hamburg bei einer Fachtagung.

Der „Nationalsozialistische Untergrund“ unterscheide sich von rechtsextremistischen Gruppen früherer Jahre. „Die NSU ist nach unserer Bewertung eine andere Dimension von Rechtsterrorismus in Deutschland mit atypischem, strategischem Vorgehen.“ Die Serienmorde seien mit großer „Brutalität und Präzision“ begangen worden.

Der Gruppe werden neun Morde zwischen 2000 und 2007 an Einwanderern aus der Türkei und Griechenland und an einer deutschen Polizistin zur Last gelegt. Erst im November 2011 flog die Bande auf. Die Ermittler erkannten bis zuletzt den rechtsextremen Hintergrund der Taten nicht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " BKA-Präsident: Extreme Abschottung der NSU erschwerte Ermittlungen"

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  • "Neun Morde gehen auf das Konto der rechten Terrorgruppe NSU."

    Gilt die Unschuldsvermutung in Deutschland eigentlich noch. Anscheinend nicht, die wurde zusammen mit dem Beginn des "Kampf gegen Rechts" offiziell abgeschafft. Zwei der mutmaßlichen Mörder sind schließlich tot, die letze Überlebende will nichts sagen. Und die Geschichte der NSU umgeben zahlreiche Ungereimtheiten und Unstimmigkeiten.

  • "Extreme Abschottung der NSU erschwerte Ermittlungen"

    damit ist wohl die extreme abschottung des nsu durch den verfassungsschmutz gemeint.

    solange es "nur" ausländer waren gab es wohl ein geheimes abkommen zwischen polizei und geheimdienst. erst nach dem tod der polizistin kündigte die polizei diesen wohl auf und ab dann ging es dem geheimdienst nur noch darum die spuren zu verwischen.
    [...]
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  • Wer hat sich denn da eigentlich abgeschottet?
    Die 3 haben öffentlich Urlaub gemacht. Hatten best Kontakte mit Urlaubern und Nachbarn. Wenn sich jemand abgeschottet hat dann doch die ländereigenen Geheimdienste, die vor lauter Abschottungen ihre Erkenntnisse noch heute geheimhalten - solange sie diese nicht schon geschreddert haben.Auch das ist eine Art der Geheimhaltung und Abschottung.
    Zu den 3 Terroristen: Deren Konzept steht schon seit Jahren im Internet. Die britische braune Soße propgiert dieses Vorgehen schon seit einer kleinen Ewigkeit. Aber unser Geheimdienst gründet lieber Döhnerbuden als im Internet zu recherchieren. Das ist dort ja noch nicht übersetzt. Das ist ein ekelhafter Beitrag von Zierke - wenn einem nichts mehr einfällt zur Unfähigkeit der eigenen MA dann bleibt einem nur noch mehr Schwachsinn als Argumentation übrig

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