Brandenburgischer Ministerpräsident sieht Ermutigung für SPD
Platzeck: Wahlergebnis ist Votum für Agenda 2010

Der brandenburgische Ministerpräsident Mathias Platzeck sieht in dem Ergebnis der Bundestagswahl ein Signal der Ermutigung für die SPD. Natürlich seien die Verluste schmerzhaft, schreibt der Platzeck in einem Gastbeitrag für das "Handelsblatt" (Montagausgabe). Ihnen gegenüber stehe aber ein unschätzbarer Gewinn.

HB POTSDAM. Jede einzelne Wählerstimme für die SPD bedeute ein klares Votum für eine sozialdemokratische Politik der mutigen Reformen. Platzeck wörtlich: "Eindeutig ist: Wer sich am 18. September 2005 in freier Wahl für Gerhard Schröder und die deutsche Sozialdemokratie entschied, unterstützt die SPD nicht obwohl, sondern weil sie den Weg der umfassenden Erneuerung unseres Landes eingeschlagen hat."

Diese millionenfach getroffene Entscheidung gebe Sozialdemokraten allen Anlass zu neuem Selbstbewusstsein, schreibt der brandenburgische Ministerpräsident. Es zeige darüber hinaus, dass immer mehr Menschen in Deutschland die Gründe verstehen, die den Aufbruch der "Agenda 2010" notwendig gemacht hätten.

Die Menschen, die die SPD gewählt hätten, schenkten den wirklichkeitsblinden Nostalgiepolitikern kein Vertrauen, die in einer offenen Welt mit offenen Märkten wider jede Vernunft auf Abschottung, Protektionismus und Ressentiment setzen. Und sie wissen, so Platzeck weiter, dass Deutschlands Chancen allein in der energischen Erneuerung liegen. Aber sie erwarten zugleich, dass mit den neuen Anforderungen, denen sich die Menschen im 21. Jahrhundert zu stellen haben, neue Angebote des sozialen Schutzes einhergehen müssen.

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