Brandstiftungen

Friedrich fordert konsequentes Vorgehen

Wieder sind in Berlin Autos in Flammen aufgeganen. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) kündigt ein hartes Durchgreifen gegen die Auto-Brandstifter in Berlin an. Dazu gehörten deutliche Urteile und die Hilfe der Bundespolizei.
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Hans-Peter Friedrich (CSU) Quelle: dapd

Hans-Peter Friedrich (CSU)

(Foto: dapd)

BerlinAuch in der fünften Nacht in Folge zünden Brandstifter in Berlin wieder Autos an. Die Diskussion über notwendige Konsequenzen weitet sich deshalb aus. Nach der Bundeskanzlerin hat sich jetzt ihr Innenminister eingeschaltet. Innenminister Friedrich bezeichnete die nächtliche Brandserie als sehr beunruhigend. „Deswegen plädiere ich für ein hartes und konsequentes Vorgehen gegen diese Art von Kriminalität.“ Durch Fahndungserfolge und klare Urteile müsse deutlich gemacht werden, „dass sich die Bürger das nicht gefallen lassen“.

Seit der Nacht zum Dienstag sind in Berlin bereits rund 70 Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Inzwischen findet die Berliner Brandserie offenbar auch Nachahmungstäter in Sachsen. In Chemnitz wurden in der Nacht zum Samstag innerhalb von drei Stunden sechs Brände gelegt. Acht Autos und ein Lastwagen wurden zum Teil schwer beschädigt, der Sachschaden beträgt 300 000 Euro.
Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit sagte im rbb-Inforadio: „Kriminalität darf nicht durchgelassen werden, egal von wem sie ausgeübt wird.“ Er wies unterdessen Vergleiche mit den Londoner Krawallen oder Ausschreitungen in den Pariser Vororten zurück. „Das wäre eine völlige Überhöhung der Dinge, die hier passieren.“ Gleichzeitig nahm Wowereit die Polizei in Schutz und verwies auf die schwierige Suche nach den Brandstiftern. „Wir haben ein völlig undefiniertes Täterprofil.“ Bundesinnenminister Friedrich sagte Berlin die Unterstützung des Bundes zu. Sollte Not am Mann sein, sei die Bundespolizei zur Hilfe bereit. Allerdings sei es nicht möglich, dass der Bund dauerhaft Defizite in einzelnen Bundesländern ausgleicht.

Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Gregor Gysi, hält angesichts der Anschlagsserie eine stärkere Polizeipräsenz für notwendig. „Erstens brauchen wir mehr Polizei auf der Straße“, sagte er in Berlin. Zum zweiten sei es aber auch wichtig, den Jugendlichen mehr Perspektiven zu geben. „Das sind junge frustrierte Leute“, sagte Gysi über die Brandstifter. Ähnlich wie bei den jüngsten Krawallen in London handele es sich um Menschen, die keine Chancen in der Gesellschaft und keine beruflichen Aufstiegsmöglichkeiten hätten und nicht beachtet würden. „Und dann verschaffen sie sich pubertär ein Machtgefühl.“

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sieht neben der Polizei auch die Berliner Ordnungsämter in der Pflicht. Sie müssten ihre Mitarbeiter zu nächtlichen Patrouillen-Diensten verpflichten, um das Eigentum der Bürger zu schützen, sagte er der „Bild am Sonntag“.

  • dpa
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12 Kommentare zu "Brandstiftungen: Friedrich fordert konsequentes Vorgehen"

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  • An wirwollenkeineNPD:

    Sie stellen aber die richtige Frage.

    Wenn nützt es „Gastarbeiter“ einzusetzen?

    Welchen Vorteil besitzt das Volk (Deutsche) oder gewisse Schichten unseres Volkes an die Einreise von Millionen „ungelernten Kräften“ aus der Unterschicht (z. b. Türkei) der verschiedenen Länder?

    Es ist nicht „Ausländerfreundlich“ die ausländischen Arbeitskräfte die Einreise zu ermöglichen.

    Es ist nicht „Ausländerfeindlich“ den ausländischen Arbeitskräften die zu Ausreise zu ermöglichen.

    Betrieblich kann sich der Einsatz dieser Kräfte lohnen.
    (Keine Zahlung von Krankenkassen, Renten und Arbeitslosenbeiträgen bei den „Polnischen Erntehelfern“)

    Volkswirtschaftlich ist es fatal.

    Dabei produzieren verlieren die meisten, nicht nur wir Deutsche sondern auch unserer Gäste. (Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit, Ehrlos, Abhängig, Entwurzelt, Kriminell etc.)

  • Die Interessen des Landes sollen alle Vertreter des Landes verfolgen.

    Einen Alleinvertretungsanspruch hat keine Partei oder Gruppierung. Die Parteien die sich darauf einlassen haben schon verloren.

    In der Vergangenheit wurden positive Begriffe wie Heimat, Nation, Deutschland und gute Tugenden auf schlimmster Weise im Gegenteil verkehrt. Das waren keine Patrioten es waren Ideologen.

    Wenn ich aber die Begriffe wie Heimat, Zuhause, Patriotismus und das Deutschlandlied nur einer „Splitterpartei“ überlasse. Dann gebe ich dieser Partei viel Raum (von der Mitte bis Rechts) und ihre Interpretation von ZUHAUSE.

    Derzeit beschleicht mich ein ungutes Gefühl wenn Ideologen (Barroso Maoist) gute Begriffe wie Solidarität instrumentalisieren und für ihre eigenen „dunklen Ziele“ einsetzen.

    Wer nicht meine Maßnahmen (Rettungsschirm, Transferunion etc.) unterstützt ist UNSOLIDARISCH!

    Wer will schon unsolidarisch sein?

    Wer den Euro nicht will zerstört EUROPA!

    Wer will zerstören?

    Vielleicht sind die Gegner des Euros die „wahren Europäer“?

    De Gaulle „ein Europa der Vaterländer“ muß geschaffen werden.

    Worte wie Solidarität, Europa, EU bekommen allmählich einen faden Beigeschmack

    Heute würde kein SPD Mitglied mit stolzer Stimmer verkünden „Ich bin stolz Deutscher zu sein“ in der besten Tradition der Deutschen Staaten.

    Botschafter aus Osmanischen Reich (Nach der Kenntnisnahme des Holocaust/Völkermord von den Türken an die Armenier): sendete folgendes Telegramm Sollen wir weiter mit „diesen“ verbündet bleiben?

    Morgen wird kein CDU Mitglied mit stolzer Stimmer verkünden „Ich bin Solidarisch“ (Ich stehe für meinen nächsten mit ein)

  • In der Vergangenheit hat auch die SPD auf die Gastarbeiterproblematik hingewiesen und die Studien haben sich leider bewahrheitet (z. b. strukturelle Arbeitslosigkeit, höherer Kriminalität, Perspektivlosigkeit etc.). Die NPD hat dieses Thema schon sehr früh angesprochen aber das heißt nicht daß dieses Thema nur der NPD gehört. Es ist eine gemeinsame Aufgabe.

    Ein Beispiel:

    Den Linken Parteien (z. b. SPD etc.) wurde in der Vergangenheit von den Rechten Parteien (z. b. CDU, Zentrum etc.) der Vorwurf erhoben das diese Parteien und ihre Wähler „Vaterlandslose Gesellen“ seien.

    Die Antwort lautete zurecht das sie Patrioten sind und keine Verräter. Dabei fällt mir sehr eindringlich die Ausrufung der Republik von Phillip Scheidemann ein, die Sternstunde der SPD.

    Kleine Textpassage:

    Rede in Paris 1912:

    „Gegen die, die versuchen, uns in diese Bestialität eines europäischen Krieges hinabzustoßen, werden wir uns mit dem Mut der Verzweiflung wehren. Die deutschen Arbeiter und Sozialisten achten und lieben auch die französischen Proletarier und Sozialisten wie Brüder. (…) Unser Feind befindet sich … an einer anderen Stelle. Dort wo auch der eure ist. Das ist der Kapitalismus. Führen wir gemeinsam den Kampf, Genossen, für den Fortschritt der Humanität, für die Freiheit der Arbeit, für den Weltfrieden.[8]“

    Man kann natürlich unterschiedlicher Meinung über die Rede sein aber die „Linken Parteien“ waren keine Verräter.

  • Ihr Kommentar liest sich wie ein Wahlplakat der NPD! Fahren Sie einmal zum BMW-Werk nach Dingolfing und schauen Sie in die Montagehallen. Dort finden Sie fast nur noch russische und türkische Arbeiter und ich könnte Ihnen noch viel mehr Werke nennen. Während ein BMW in der Anschaffung immer teurer wird, werden in den Werken selber Löhne gezahlt, von denen kein deutscher Arbeiter vernünftig leben kann. Aber die jetzigen Besitzer der BMW-Werke, die Familie Quandt, wusste schon immer auf Kosten anderer Gewinne zu schreiben und schreckte selbst vor den Betrieb eigener Lager für Zwangsarbeiter nicht zurück. Für was brauchen die Quandts noch mehr Milliarden? Warum geben sie ihren Arbeitern keine großzügigen Gehälter? Ich sage Ihnen, in ganz Deutschland würde kein BMW mehr brennen!
    Aber man hortet den Reichtum in der Schweiz oder in Lichtenstein und entzieht dem deutschen Staat Milliarden an Steuergeldern. Parallel dazu müssen Leiharbeiter in den BMW-Werken Leipzig staatliche Zuschüsse beantragen, um über die Runden zu kommen.

    Die NPD ist definitiv keine Lösung!

  • An Wolltihrdentotalen.

    Die Hauptursache ist die Duldung der Gastarbeiter, Wirtschaftsflüchtlingen und Scheinasylanten.

    Gehen wird doch neue Wege und schicken diese Leute nach Hause. Damit würden wir die Verträge mit den „Entsendeländern“ wieder mit Leben füllen. Der „dauerhafte Aufenthalt“ in unserem Land ist nicht vorgesehen und auch nicht wünschenswert.

    Das ist eine unserer Gesellschaftlichen Aufgaben.

    Die Arbeitslosigkeit verringert sich dann bei uns (8 Millionen Arbeitslose bei 7,5 Millionen Gastarbeitern)

    In Beschäftigung sind derzeit 1,2 Millionen Gastarbeiter. Die Deutsche Wirtschaft beschäftigt im Ausland (2,3 Millionen) mehr Ausländer als im Inland.

    Wir haben keinen Bedarf.

    Die Ausgaben unseres Staates sinken (Schaden durch die Gastarbeiter über 58 Mrd. Euro jährlich)

    Die Kriminalität verringert sich.

    Wenn wir das Sozialabkommen mit der Türkei kündigen, verringern sich unsere Ausgaben bei den Krankenkassen (7 Mrd. Euro)

    Damit würden wir die Beiträge senken.

    Weniger Beiträge bedeutet die Schaffung von mehr Arbeitsplätzen.

    usw.




  • Ihre Argumentation entspricht nicht mehr der Wahrheit! Mittlerweile können CDU und CSU gar nicht genügend billige Arbeiter ins Land locken. Jetzt will man Inder und Chinesen in den Pflegedienst, für 2 EUR die Stunde und der Deutsche bekommt übertariflich 2,50 EUR die Stunde. Und der Chef bringt sein Gewinn steuerfrei in die Schweiz, dank CDU/CSU. So sieht es aus in unserem Land!

  • Jawohl, wir fordern einen deutschen Strafgerichtshof mit einem Platz für standrechtliche Erschiessungen. Die ganzen Linken, Ausländer, die Grünen, alle Islamisten und überhaupt!

    Wer von den Schreibern kommt den aus Berlin und weiß, wie seit Jahren an Einrichtungen für Kinder und Jugendliche gespart wird?!

    Ich finde es auch nicht gut, wenn die Autos brennen aber zuerst gilt es die Ursachen zu beseitigen. München hat ist auch multikulturell und von den SPD regiert, trotzdem brennen dort keine Autos!

  • Brandanschläge auf Autos sind in Berlin schon seit Jahren ein großes Problem - siehe auch hier http://www.brennende-autos.de/#impressum . Ebenfalls seit Jahren versagt der Berliner Senat mit Wowereit an der Spitze bei diesem Aspekt der Sicherheit völlig.

    Es ist völlig unsinnig, über das Profil der Täter zu spekulieren, da die Täter so gut wie nie ermittelt wurden. Warum das seit Jahren so ist, das scheint auch niemanden zu interessieren.

    Die Bürger bekommen die Politiker, die sie gewählt haben; und damit verzichten sie in Berlin auch offenbar auf die Sicherheit, die die Politik in Berlin ihnen nicht gewähren möchte.

  • Deutsche Kriminelle sitzen natürlich auch bei uns ein, das sind aber unsere eigenen Leute. Wir haben aber derzeit eine importierte Kriminalität. Ein paar Zahlen 23 Prozent aller Vergewaltigungen werden von Gastarbeitern verübt, 50 Prozent aller Autodiebstähle ebenso dabei fallen negativ die Polen und Russen auf. Im Bereich der schweren Körperverletzung sind überdurchschnittlich viele Asylbewerber aus dem Kosovo vertreten (Kosovo Albaner)


    Diese Liste lässt sich weiterführen.

  • @Island: Ach, und deutsche Kriminelle sitzen keine ein, oder was?

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