Bündnis mit der Linkspartei.PDS
WASG plant Urabstimmung über Partei-Fusion

Die Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) plant eine bundesweite Urabstimmung ihrer Mitglieder über die umstrittene Fusion mit der Linkspartei.PDS. WASG-Vorstand Klaus Ernst sagte, er strebe die Urabstimmung noch vor dem Bundesparteitag im April an.

HB BERLIN. Dies geht aus einem Bericht der "tageszeitung" hervor. Er erhofft sich davon eine Bestätigung des Vorhabens, gegen das es vor allem in den Landesverbänden Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Widerstand gibt, sagte Ernst der Zeitung: „Wenn die Partei entschieden hat, was sie will, dann müssen sich die anderen überlegen, ob sie da noch mitmachen.“ Der WASG-Bundesvorstand will am Sonntag in Berlin mit den Landessprechern die Lage erörtern.

Der Fusionsbeauftragte der Linkspartei, Bodo Ramelow, hatte der künftigen Partnerin bereits vorige Woche eine Urabstimmung nahe gelegt. „Ich hoffe, dass die WASG endlich Klarheit schafft“, sagte er der „taz“. WASG-Mitglieder in Berlin hätten inzwischen einen separatistischen Anti-Fusionskurs eingeschlagen. „Das kann man nicht mehr akzeptieren.“

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