Bürgerschaftswahl
Hanseaten in der Zwickmühle

Nach Hessen droht auch in Hamburg eine komplizierte Bündnissuche: Eineinhalb Wochen vor der Bürgerschaftswahl in der Hansestadt zeichnen sich keine klaren Mehrheiten ab.

HB HAMBURG. Die bisher allein regierende Union verliert im Vergleich zu Anfang Februar zwei Punkte und erreicht 39 Prozent der Stimmen, wie eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag der ARD -"Tagesthemen" unter 1000 Teilnehmern ergab. Die SPD gewinnt zwei Punkte und kommt auf 35 Prozent.

Die FDP erreicht unverändert 5 Prozent, die Grünen 10 Prozent. Die Linke gewinnt in der Umfrage einen Punkt hinzu und kommt auf 8 Prozent.

Für den Fall, dass nach der Bürgerschaftswahl nur eine Große Koalition, ein schwarz-grünes Bündnis oder ein rot-rot-grüner Senat möglich sind, wünschen sich 40 Prozent der Hamburger eine Große Koalition aus CDU und SPD. 27 Prozent würden in diesem Fall ein rot-rot-grünes Bündnis aus SPD, Grünen und Linkspartei bevorzugen, nur 20 Prozent gäben einem schwarz-grünen Bündnis aus CDU und Grünen den Vorzug.

In der Direktwahlfrage büßt Bürgermeister Ole von Beust (CDU) im Vergleich zu Anfang Februar leicht an Zustimmung ein, liegt aber weiter vor Michael Naumann (SPD). Könnten die Hamburger den Bürgermeister direkt wählen, würden sich 48 Prozent für den Amtsinhaber und 35 Prozent für seinen Herausforderer entscheiden. Am 24. Februar wird in Hamburg eine neue Bürgerschaft gewählt.

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