Interview mit Hamburger Grünen-Fraktionschef: „Vor uns muss niemand Angst haben“

Special

Bürgerschaftswahlen 2015

Interview mit Hamburger Grünen-Fraktionschef
„Vor uns muss niemand Angst haben“

Jens Kerstan ist Spitzenkandidat der Hamburger Grünen. Im Interview sagt er, warum Vorbehalte der Wirtschaft gegen seine Partei unbegründet sind und es besser für die Stadt wäre, wenn die AfD nicht ins Parlament käme.
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Eigentlich kann Jens Kerstan frohes Mutes in die Zukunft blicken. In den jüngsten Umfragen zur Hamburger Bürgerschaftswahl verliert die SPD ihre absolute Mehrheit. Dann käme er und seine Grünen zum Zug. Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) hatte schon angekündigt, dass er im Fall der Fälle mit den Grünen koalieren wolle. Doch Spitzenkandidat Kerstan hält das für noch nicht ausgemacht. Nicht, weil die Wirtschaft der Hansestadt damit ein Problem hätte, sondern weil der „selbstgefällige“ Scholz dann zu einem grundsätzlichen Kurswechsel bereit sein müsste.

Herr Kerstan, welche Regierungsfarbe wäre besser für Hamburg: Rot oder Rot-Grün?

Jens Kerstan: Hamburg braucht eindeutig mehr Grün. Die absolute Mehrheit der SPD ist nicht gut für diese Stadt. Die Selbstzufriedenheit der SPD und ihre Innovationsunfähigkeit tun einer Wirtschaftsmetropole wie Hamburg nicht gut. Zukunft und SPD passen nicht zusammen. Deshalb haben wir Grünen eine wichtige Rolle. Wobei wir nicht für eine Regierungskoalition streiten, sondern für grüne Themen.

Derzeit sieht es auch nicht danach aus, dass es für eine absolute Mehrheit der Sozialdemokraten reicht. Gedanklich können Sie sich also schon einmal damit anfreunden, bald mitzuregieren?

Wir haben durchaus den Anspruch zu regieren. Das werden wir aber nicht um jeden Preis machen. Die SPD muss dafür in wichtigen Themenbereichen ihren Kurs ändern.

In welchen?

Das ist zum Beispiel der Bereich Umwelt, Energie, Klima, der unter der SPD praktisch gar nicht mehr stattfindet. Uns ist außerdem wichtig: Eine moderne Verkehrspolitik, die stärker auf Radfahren, zu Fuß gehen und den Ausbau des Schienennetzes setzt. Ferner: Eine Qualitätsoffensive in der Bildung – von der Kita über die Schule bis hin zu den Wissenschaften. Hamburg kann sich einen Studienplatzabbau, wie er von der SPD betrieben wird, nicht mehr leisten. Und zum anderen wollen wir die vielfältige und tolerante Stadt Hamburg stärken. Hier soll jeder eine Chance haben, egal, wo er herkommt, welche Religion er hat oder welchen Lebensstil er pflegt.

Und dafür steht die SPD nicht?

Die SPD hat für diese Themen kein Händchen. Deshalb warten wir ab, ob die SPD zu einem grundlegenden Kurswechsel bereit ist. Wenn das nicht der Fall ist, werden wir für unsere Themen weiter aus der Opposition streiten.

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  • Multikulti = Hass gegen alle Deutsche und Europäer

    >>Mit Multikulti sind die Grünen einer schlimmen Illusion erlegen. Ihre Politik fördert Parallelgesellschaften mit eigenen Gesetzen, die unser Grundgesetz und Rechtssystem nicht anerkennen. <<

    Das Problem an Multikulti ist nicht nur, dass es eine "Illusion" ist, was es zweifellos ist, sondern dass es eine essentiell rassistische Ideologie ist. Multikulti berihut auf einem antiweißen Rassismus - einer Feindlichkeit gegenüber allen Deutschen, allen anderen weißen Europöer und der ganzen westlichen Kultur und Zivilisation.

    Multikulti ist nur Wahn, nicht nur nicht funktionierende Utopie, es ist vorallem auch Hass.

  • Die einzig vermünftige und politischen Sachverstand zeigende größere Partei in Hamburg ist die AfD.

  • Für jeden der armen Fehlgeleiteten, die Grüne wählen, gibt es in Deutschlan mindestens 2 Menschen, die die Grünen hassen - und nicht oberflächlich sondern leidenschaftlich und aus voller Überzeugung hassen.

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