Bullerjahn will Kapitän werden: SPD Sachsen-Anhalt will mit Bullerjahn Wahl gewinnen

Bullerjahn will Kapitän werden
SPD Sachsen-Anhalt will mit Bullerjahn Wahl gewinnen

Die SPD in Sachsen-Anhalt will bei der Landtagswahl am 26. März stärkste Partei werden und mit Jens Bullerjahn den neuen Ministerpräsidenten stellen. Der 43 Jahre alte Fraktionschef im Magdeburger Parlament wurde am Samstag während des Landesparteitags in Halle mit 98 Prozent zum Spitzenkandidaten gewählt.

HB HALLE. 100 von 102 Delegierte stimmten für ihn, einer votierte gegen ihn, einer enthielt sich. Die SPD verzichtete auf eine Koalitionsaussage. Schwerpunkte des SPD-Wahlprogramms sind die Wirtschafts-, Bildungs- und Familienpolitik.

Der SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck sieht seine Partei im Aufwind. „Unsere SPD weckt wieder Neugier, man hört uns zu, und wir haben bei den Menschen Respekt hinzugewonnen“, sagte er. Die Sozialdemokraten hätten niemals den Kampfesmut verloren und Erfolge bei der Erneuerung vorzuweisen. Mit Blick auf die schwarz-rote Bundesregierung sagte Platzeck, die SPD sei in das Bündnis aus einer Position der Stärke gekommen.

Bullerjahn sagte: „Ich möchte nach der Wahl Kapitän und nicht nur Erster Offizier werden. Ja, ich will Ministerpräsident von Sachsen- Anhalt werden“. Die Regierungsbildung solle erst nach der Wahl geklärt werden. „Lasst euch bitte nicht schon heute mit der Koalitionsfrage unter Druck setzen. Wir wollen gewinnen.“

Die SPD hatte bei der Landtagswahl 2002 erhebliche Stimmenverluste erlitten und nur rund 20 Prozent der Wählerstimmen bekommen. Nach acht Jahren an der Macht unter Tolerierung der damaligen PDS musste die SPD auf die Oppositionsbänke wechseln. Die Regierung übernahm eine schwarz-gelbe Koalition.

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