0 Bewertungen
16.11.2005 
Personalkarussell nimmt Fahrt auf

Bulmahn wird Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses

von B. Gillmann und K. Stratmann

Die scheidende Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) übernimmt den Vorsitz des Wirtschaftsausschusses im neuen Bundestag. Dies erfuhr das Handelsblatt aus der SPD-Fraktion.

BERLIN. Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Bildung und Forschung soll die SPD-Parlamentarierin Ursula Burchardt werden. Burchardt bestätigte, Fraktionschef Peter Struck wolle sie vorschlagen. Auch für die Spitzenposten in den Ministerien zeichnen sich Lösungen ab.

Als Nachfolger für die bisherigen parlamentarischen Wirtschaftsstaatssekretäre Ditmar Staffelt (SPD) und Rezzo Schlauch (Grüne) werden vier Namen gehandelt: Hartmut Schauerte, Michael Fuchs, Laurenz Meyer (alle CDU) sowie Dagmar Wöhrl (CSU). Für Meyer und Schauerte spricht ihre Zugehörigkeit zum mächtigen NRW-Landesverband, der keinen Minister in das Kabinett Merkel entsendet und dafür Ausgleich auf der Ebene der Staatssekretäre fordert. Für den Posten eines beamteten Staatssekretärs im Arbeitsministerium gilt der bisherige SPD-Bundesgeschäftsführer Kajo Wasserhövel als gesetzt.

Im Justizministerium wird der bisherige Innen-Staatssekretär Lutz Diwell als Nachfolger von Hansjörg Geiger den Posten des beamteten Staatssekretärs übernehmen. Ob Alfred Hartenbach weiter parlamentarischer Staatssekretär bleibt, ist offen.

Im Umweltministerium sollen Astrid Klug und SPD-Fraktionsvize Michael Müller parlamentarische Staatssekretäre werden. Berichte, Ex-SPD-Bundesgeschäftsführer Matthias Machnig solle beamteter Staatssekretär werden, nannte der designierte Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) „Spekulation“.

Lesen Sie weiter auf Seite 2: Seehofer will Lindermann holen.

Artikel bewerten:
  • 1 Stern
  • 2 Sterne
  • 3 Sterne
  • 4 Sterne
  • 5 Sterne
Anzeige
Anzeige

weiterBildergalerien

zurück
  • Obamas Kabinett nimmt Gestalt an

    Obamas Kabinett nimmt Gestalt an

    Die Milliardärin Penny Pritzker aus Chicago soll nach US-Medienberichten Wirtschaftsministerin in der Regierung des designierten Präsidenten Barack Obama werden. Mit dieser Personalie nimmt die Regierungsmannschaft zwei Wochen nach der US-Wahl allmählich Gestalt an.Bildergalerie 

  • Was auf dem Weltfinanzgipfel beschlos...

    Was auf dem Weltfinanzgipfel beschlossen wurde

    Auf dem Weltfinanzgipfel in Washington wollten die wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) einen Fahrplan für eine neue Weltfinanzordnung vereinbaren, die eine Finanzkrise, die die ganze Welt in die Rezession treibt, in Zukunft verhindern soll. Was beschlossen...Bildergalerie 

  • Was führende Köpfe vom Finanzgipfel e...

    Was führende Köpfe vom Finanzgipfel erwarten

    Nichts Geringeres als eine neue Weltfinanzordnung wollen die 20 Staats- und Regierungschefs der größten Wirtschaftsmächte am Wochenende in Washington aus der Taufe heben. Was Politiker, Konzernchefs, Ökonomen und andere führende Köpfe aus der Finanzwelt vom Weltfinanzg...Bildergalerie 

vor

 

 

Handelsblatt Experten + Meinungen

Handelsblatt-Kommentar

Kein Ausweg aus der Finanzkrise in Sicht  Artikel in Merkliste

21.11.2008 von Hermann-Josef Knipper

Der letzte Tag der „Euro Finance Week“ in Frankfurt hat das ganze Drama der Macht- und Ratlosigkeit der Finanzbranche deutlich gemacht. Nach der harschen Kritik von Bundespräsident Horst Köhler, der nicht weniger als ein neues Weltfinanzsystem gefordert und viele Schuldige benannt hatte, mühten sich Banker, Ökonomen und Notenbanker um Auswege aus der Krise. Kommentar

Handelsblatt-Kommentar

Deutscher Bauernstaat  Artikel in Merkliste

21.11.2008 von Helmut Hauschild

Die Bundesregierung tut sich mit ihrer Agrarpolitik als Industriestaat keinen Gefallen. Kommentar

Handelsblatt - Themen des Tages