Bund der Steuerzahler lehnt Vorschläge ab
Rürup-Modell: 169 Euro pro Monat für die Krankenkasse

Der Sozialexperte Bert Rürup hat seine Vorschläge zur Umstellung der gesetzlichen Krankenversicherung auf ein Kopfpauschalen-Modell konkretisiert. Vorgesehen sind nun auch Maßnahmen zum Ausgleich sozialer Unterschiede.

HB BERLIN. Der von Erwachsenen und Kindern erhobene Pauschalbeitrag solle sich an den Gesamtausgaben der Krankenkassen orientieren, heißt es in dem Konzept, das am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Auf Basis der Ausgaben in diesem Jahr ergebe sich eine monatliche Pauschale von 169 Euro für Erwachsene und von 78 Euro für Kinder. Die Pauschalen verschiedener Krankenkassen könnten aber unterschiedlich hoch ausfallen. Als sozialer Ausgleich sollen die Pauschalbeiträge für Kinder von den Familienkassen erstattet werden und wären damit steuerfinanziert. Bürger mit niedrigem Einkommen sollen einen Zuschuss bekommen können.

Durch die Kopfpauschale soll nach Rürups Vorstellungen die bisher an das Arbeitseinkommen gekoppelte Beitragsbemessung in der gesetzlichen Krankenversicherung abgelöst werden. „Die Beitragssatzstabilität lässt sich ohne weitere Reformen mittelfristig nicht erreichen“, betonte Rürup, der auch Mitglied des Sachverständigenrats der Bundesregierung zur Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ist. Die Umstellung auf Kopfpauschalen werde eine positive Wirkung auf den Arbeitsmarkt haben.

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