Bund
Laschet plädiert für Zuwanderungsministerium

Der nordrhein-westfälische Integrationsminister Armin Laschet hat ein Bundesministerium für Zuwanderung gefordert. "Meine Empfehlung ist, einen Zuwanderer zu nehmen, der diese Funktion ausübt", sagte der CDU-Politiker.
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HB BERLIN. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe es zwölf Millionen Heimatvertriebene gegeben: "Die hatten sofort einen Minister." Er selbst habe keine Ambitionen auf den Posten, sagte Laschet am Freitag im ARD -"Morgenmagazin".

Laschet ging mit der Integrationspolitik der letzten 40 Jahre ins Gericht. "Erst in der letzten Legislaturperiode hat die Kanzlerin mit dem nationalen Integrationsgipfel erreicht, dass Migranten gemeinsam mit Politik, Wirtschaft, Ländern und Kommunen überlegen: Wie können wir Integration zum Erfolg verhelfen?" Er hoffe, dass auch die FDP dieses Thema mit voranbringe.

Der CDU-Politiker forderte ein Bleiberecht auch für illegale Einwanderer. Deren Kinder müssten Bildungszugang haben. "Die Möglichkeiten, die die Länder haben, müssen bundesgesetzlich klargestellt werden", forderte Laschet.

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