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BUND und Windenergiebranche: Kampf gegen Kürzungen bei Windkraftförderung

Die Windenergiebranche und die Umweltschützer des BUND warnen die Regierung vor einer Kürzung der Förderung für Strom aus Windrädern an Land. Vor allem Süddeutschland würde dadurch eine Flaute drohen.

Offshore-Windkraftwerke sollen künftig stärker gefördert werden - auf Kosten der Anlagen an Land. Quelle: dpa
Offshore-Windkraftwerke sollen künftig stärker gefördert werden - auf Kosten der Anlagen an Land. Quelle: dpa

Berlin„Windkraft an Land und Naturschutz sind kein Widerspruch“, sagte Hermann Albers des Bundesverbands Windenergie am Donnerstag in Berlin. Dass man nun an einem Strang ziehe, sei ein Resultat der Energiewende und eines jahreslangen Gesprächsprozesses.  

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BUND-Chef Hubert Weiger kritisierte eine zu starke Konzentration auf Windkraft auf See. „Wenn das Erneuerbare-Energien-Gesetz so verschlimmbessert wird, dass der landseitige Ausbau der Windkraft behindert und die energieintensive Industrie zu viele Schlupflöcher bekommt, wird wertvolles ökologisches Porzellan zerschlagen“, sagte Weiger. Die Regierung will die Förderung für Strom aus Windrädern an Land kürzen, für Seewindstrom sollen aber künftig zwei Cent mehr pro Kilowattstunden gezahlt werden.  

Auch die Bundesländer fordern von der Regierung, die Bedingungen für Windkraft an Land nicht zu verschlechtern, da sonst gerade in Süddeutschland eine Flaute drohe beim Ausbau der Windenergie. An Land drehten sich zuletzt rund 21.600 Windräder mit einer Gesamtleistung von 27.200 Megawatt.

  • 23.06.2011, 16:44 Uhrmargrit117888

    Sie bringen es auf den Punkt.
    Warum müssen wir Bürger denn schon wieder die Betreiber von Windkraftanlagen finanzieren? Denn was anderes ist es nicht.
    Im Klartext heißt das mal wieder, ich zahle meinen Strom dann zwei Mal.
    Wann hört dieser Subventionswahn in unsrem Land endlich auf?
    Aber da die Bürger über diese ganzen Mißstände eben nicht informiert sind, geht hier keiner auf die Straße

  • 23.06.2011, 16:23 UhrAnonymer Benutzer: MikeM

    Angesichts dieser Lobbyarbeit zu Lasten der Bürger wird mir nur noch schlecht! Das EEG ist - wie von Vertretern der Solarindustrie hinter vorgehaltener Hand zugegeben - eine Gelddruckmaschine zugunsten der Solar- und Windmafia! Wenn in Süddeutschland die Flaute droht, wie der Autor schreibt, dann nur deshalb, weil dort eben kein Wind weht!

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