Bundesagentur für Arbeit
Kein zusätzlicher Stellenabbau wegen Mindestlohn

Laut Bundesagentur müsste die Zahl der Arbeitssuchenden bereits ansteigen, falls Firmen wegen des Mindestlohns übermäßig Personal abbauen würden. Das sei nicht der Fall, entwarnt das Forschungsinstitut der Bundesagentur.
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BerlinDas Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit erwartet wegen des gesetzlichen Mindestlohns nach eigenen Angaben keinen gravierenden Jobverlust. „Uns liegen bisher keine belastbaren Hinweise vor, dass Unternehmen deswegen zusätzlich Stellen abbauen“, sagte der Direktor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, Joachim Möller, der Berliner Zeitung (Montagausgabe) laut Vorabmeldung.

Wenn Firmen zum Start des Mindestlohns erheblich Personal abbauen würden, müsste bereits jetzt die Zahl der Arbeitssuchenden ungewöhnlich stark steigen. „Das ist aber nicht der Fall“, sagte Möller. Die Arbeitgeber dagegen befürchten, dass die Regelungen in einigen Branchen und Regionen zu einer höheren Arbeitslosigkeit führen.

Der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro in der Stunde ist vom 01. Januar an vorgeschrieben. Ausnahmen gibt es für Lehrlinge, Praktikanten und Auszubildende wie auch Branchen, für die tariflich vereinbarte Lohnuntergrenzen gelten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundesagentur für Arbeit: Kein zusätzlicher Stellenabbau wegen Mindestlohn"

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  • "Kein zusätzlicher Stellenabbau wegen Mindestlohn"

    Wie kam Deutschland vor ROT/GRÜN ohne die Agenda 2010 klar ?

    Wo ein Mindestlohn nicht nötig war !
    Wo die Leitplanken im Arbeitsrecht noch installiert waren !
    Wo es noch keinen kranken, perversen Lobbyismus gab !

    Warum wurde wohl der Vorstandsvorsitzender aus der Industrie installiert ?

    Damit man eine gedämpfte, schön-blöd Darstellung veröffentlichen kann ?

  • Das Abendland wird also bestehen bleiben?

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