Bundesagentur für Arbeit
Konjunktur und Wetter lassen Defizit sinken

Warmes Frühlingswetter und eine gute Konjunktur sorgen für positive Nachrichten von der Bundesagentur für Arbeit (BA). Die Haushaltslage der Behörde hat sich deutlich besser entwickelt als ursprünglich erwartet.

HB NÜRNBERG. Im ersten Quartal habe das Defizit der Bundesagentur bei 113 Millionen Euro gelegen, sagte ein Sprecher der BA. In ihren ursprünglichen Planungen war die Behörde noch von einem Defizit von rund 2,9 Milliarden Euro im ersten Quartal ausgegangen. Üblicherweise sorgt das Winterwetter in den ersten drei Monaten des Jahres vor allem in den Außen-Berufen wie am Bau für eine höhere Arbeitslosigkeit, was entsprechend höhere Leistungen der BA zur Folge hat.

Auf Basis vorläufiger Zahlen hatte die Bundesagentur allerdings Ende März noch ein Defizit von lediglich 40 Millionen Euro für die ersten drei Monate des Jahres angenommen. Gewisse buchungstechnische Veränderungen beim endgültigen Quartalsabschluss seien aber üblich, sagte der BA-Sprecher. Neben der ungewöhnlich milden Witterung sei auch die Wirtschaftsentwicklung deutlich besser als erwartet.

Insgesamt stellt sich die Bundesagentur für das Gesamtjahr auf ein Defizit von 1,3 Milliarden Euro ein – statt wie ursprünglich erwartet 4,3 Milliarden Euro. In die aktuelle Prognose für 2007 sind bereits Rückstellungen in die Beamtenpensionen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro eingerechnet. Ohne diese Rückstellungen würde sich ein Plus im Haushalt der Behörde ergeben. Im Jahre 2006 hatte die BA einen Überschuss von gut 11 Milliarden Euro erwirtschaftet. Durch die Beitragssenkungen sind aber auch die Einnahmen zurückgegangen.

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