Bundesagentur
Jedes siebte Kind braucht Hartz IV

In Deutschland sind über 1,6 Millionen Kinder auf Hartz IV angewiesen. Prozentual am meisten Hartz-IV-Kinder gibt es in Berlin, wo mehr als ein Drittel aller Kinder die Unterstützung brauchen.
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DüsseldorfMehr als jedes siebte Kind in Deutschland ist einem Bericht zufolge trotz der vergleichsweise guten konjunkturellen Lage weiter auf Hartz IV angewiesen. „15 Prozent aller Kinder unter 15 Jahren in Deutschland waren 2012 in der Grundsicherung für Arbeitsuchende gemeldet - insgesamt 1,62 Millionen“, zitiert die „Rheinische Post“ aus einer neuen Broschüre der Bundesagentur für Arbeit (BA).

Im Jahr 2011 sei die Quote gleich hoch gewesen. Etwa die Hälfte der Kinder in Hartz-IV-Haushalten lebte den Daten zufolge bei einem alleinerziehenden Elternteil.

Die Hilfequote von Alleinerziehenden war 2012 mit 39,4 Prozent mit Abstand am höchsten, wie die Zeitung weiter berichtet. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen lag die Quote der Kinder in Hartz-IV-Haushalten mit 17,9 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Auch in den ostdeutschen Ländern, den Stadtstaaten Hamburg und Bremen sowie Berlin und im Saarland waren demnach überdurchschnittlich viele Kinder auf staatliche Hilfe angewiesen.

Bundesweit an der Spitze liegt Berlin, wo 34,3 Prozent aller Kinder in Hartz-IV-Haushalten leben. In Bayern und Baden-Württemberg liegt die Quote der hilfebedürftigen Kinder unter zehn Prozent.

Diese Statistik fügt sich in ein trostloses Bild für Kinder ein. Einem Bericht vom Juni zufolge sind über die Hälfte der Kinder, die Hartz IV brauchen, bereits seit länger als vier Jahren auf die Leistungen angewiesen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das beste wäre nicht nur bei den Sozialbehörden anzuzeigen, sondern zuerst bei der Staatsanwaltschaft eine umfassende schriftliche Anzeige wegen Sozialbetruges und den entsprechenden Beweisen einzureichen. Erst wenn die schriftliche Bestätigung der Anzeige nach ein paar Wochen und das entsprechende Aktenzeichen von der Staatsanwaltschaft per Post bei Ihnen eingegangen ist, dann auch bei den zuständigen Sozialbehörden, in der Regel beim Jobcenter oder falls Grundsicherung gezahlt wird beim Sozialamt der Gemeinde, anzeigen. Den Sozialbehörden in aller Deutlichkeit klar machen, dass bei der Staatsanwaltschaft ebenfalls eine Anzeige eingereicht wurde und sollten sie nicht tätig werden, mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde drohen oder gleich mit einer Anzeige wegen einer Dienstpflichtverletzung drohen. Alle halbe Jahr können Sie bei der Staatsanwaltschaft anhand des Aktenzeichen schriftlich nach dem aktuellen Sachstand fragen, sollten Sie und andere als Zeugen, zum Beispiel bei vorliegender Schwarzarbeit, vor Gericht benötigt werden, erfahren Sie das durch eventuelle Zeugenladung. Im Übrigen freut sich das Zollamt immer, wenn man ihnen Schwarzarbeit zur Kenntnis gibt, Kontrollen sind dann garantiert.
    Bei örtlichen Medien nachfragen, ob sie an Informationen über massiven Sozialbetrug durch ausländische Mitbürger interessiert sind und dann gegebenenfalls ebenfalls informieren.

  • Da ich einen türkischen Ehemann hatte,der vor kurzem ver-
    storben ist,bin mit dieser Materie bestens vertraut.
    Auch meine Verwandten,türkischer Herkunft beziehen
    Sozialleistungen.Die Unterlagen meines Mannes sagen aber
    das sie ein kleines Vermögen in der Türkei haben.
    Da sie versuchen,mich zu enterben,werde ich die lieben
    Verwandten anzeigen.Hat jemand von Euch eine Ahnung,
    wie ich erfahren kann,das alles kontrolliert wurde?
    Alle zu faul zum arbeiten,aber alles mitnehmen,
    was nichts kostet.Danke Rot/Grün.Beweise habe ich
    natürlich mit Dokumenten.

  • @ NeueZeit,
    "...immer größere Belastungen für diem Sozialsyysteme..."
    Darin zahlt allerdings kein Politiker, kein Unternehmer und kein Beamter ein.
    Hassen die Personen eigenentlich Sozialgelder beziehende Ausländer, oder wie soll deren Zahlungsverweigerung sonst interpretiert werden?

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