Deutschland

Diskussion: Kommentare zu: Weidmann kämpft gegen Image des Nein-Sagers

Karikatur eines Community-Trolls

Liebe Leserinnen und Leser,

kennen Sie Trolle? Das sind Unholde, die nichts Gutes im Schilde führen. Internet-Trolle gibt es auch. Das sind solche, die „Beiträge verfassen und sich darin auf die Provokation anderer Gesprächsteilnehmer beschränken“, heißt es in den einschlägigen Definitionen. Solche Provokationen würgen eine Diskussion ab. Internet-Trolle sind also Menschen, die wir in unserer Handelsblatt-Online-Community nicht brauchen. Was wir gut finden, sind Kommentatoren. Gerne solche, die auf den Punkt kommen - von uns aus kurz und schmerzhaft.
Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie haben ein Recht zu wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten.

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  • 08.10.2012, 21:28 UhrMikeM

    Weidmann hat sicher kein Neinsager-Image. Weidmann wird von einer Klasse gesetzloser Politiker an die Wand gestellt und von der deutschen Regierung im Stich gelassen. Er ist einer der Letzten, die sich gegen den "alternativlosen" Rettungswahn stellen.

    Weidmann verdient jede Unterstützung! Seien wir froh, dass es ihn gibt.

    • 08.10.2012, 22:42 UhrWiderstand

      @MikeM:
      Sehr richtig, 100%ige Unterstützung!

      Weidmann als "Neinsager" zu bezeichnen, ist tendenziös und herabsetzend. Er ist ein Verfechter des Rechtsstaates, der Verträge, die der EZB zugrunde lagen und die jetzt gebrochen werden, und der deutschen Interessen. Was hat das mit "Neinsagen" zu tun? Menschen mit Rückgrat, die die Einhaltung abgeschlossener Verträge und die Interessen ihres Staates, dem die Bundesbank ja schließlich dienen soll, vertreten, sind in jeder Hinsicht zu unterstützen!

    • 09.10.2012, 01:13 Uhrdigiteach

      Hansi Müller gehört ja wohl auch zum neuen PIIGS plus Club. Die tendenziöse Meinungsmache in dem Artikel hier wird nur noch vom Leichtgewicht Olaf Storbeck überboten.

    • 09.10.2012, 09:27 UhrMazi

      @MikeM
      Das sehe ich ganz genau so!

  • 08.10.2012, 21:58 UhrRadiputz

    Weidmann ist politische Taoist. Er sagt das, was gesagt werden muß, indem er es nicht sagt oder so, das das Gesagte als das verstanden wird, was verstanden werden muß durch die Blume des Nichtgesagten, was nicht zu verwechseln ist mit Zweideutigkeiten, denn Weidmann ist bei aller Zurückhaltung von einer Klarheit, die nichts zu wünschen übrig läßt.
    Weidmann verkörpert im besten Sinn die Tradition der deutschen Bundesbank in zeitgenössischem Stil,
    chinesisch taoistisch und transparent.
    "Das Wesen, das begriffen werden kann,
    ist nicht das Wesen des Unbegreiflichen,
    der Name der gesagt werden kann, ist nicht der Name des namenlosen..."
    Weidmann verdient den Respekt der ihm gebührt als Repräsentant einer Institution, die ihre Macht eingebüßt hat aber deswegen nicht machtlos ist.
    Der König ist nicht mehr souverän aber er hat "Souveränität".

  • 08.10.2012, 22:11 UhrFawking_Notenbankster

    Ja-Sager gibt's wie Sand am Meer.
    Genau die braucht die Welt nicht, denn die ziehen die Menschheit in den Abgrund.
    Stimmt's, fawking Bernanke & Draghi?

  • 08.10.2012, 22:27 UhrDidi

    Zum Glück haben wir noch Weidmann und Sinn, sowie die anderen streitbaren Professoren. Ansonsten nur Diener anderer Interessen.
    Hoffen wir auf einen weiterhin aufrechten Bundesbankchef!

    • 09.10.2012, 04:36 UhrSlingShot

      wir hatten auch einmal Moellemann, Barschel und Haider. Diese Politiker waren nicht systemkonform.

    • 09.10.2012, 08:53 UhrArminius

      @ Didi,
      Sie haben mindestens einen vergessen: den Sarrazin!
      [...] +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++ Bitte bleiben Sie sachlich.

  • 09.10.2012, 01:04 UhrXETRA-Platt

    Steht da wirklich HYPNO-RealEstate?

    http://images2.wikia.nocookie.net/__cb20100326010824/internationalbusiness/images/a/ab/Euro.jpg

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