Bundesfinanzminister
Schäuble nimmt wohl weniger Schulden auf

Einem „Spiegel“-Bericht zufolge muss Bundesfinanzminister Schäuble dieses Jahr weniger Schulden aufnehmen als bisher geplant. Diese Entwicklung ist auf die gute Konjunktur und höhere Steuereinnahmen zurückzuführen.
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HamburgBundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) muss einem "Spiegel"-Bericht zufolge in diesem Jahr wohl weniger Schulden aufnehmen als bisher geplant. Statt bei 32,1 Milliarden Euro werde die Nettokreditaufnahme des Bundes nur noch bei rund 28 Milliarden Euro liegen, berichtete das Hamburger Nachrichtenmagazin am Sonntag vorab unter Berufung auf interne Hochrechnungen des Finanzministeriums.

Die Entwicklung ist dem Bericht zufolge auf die gute Konjunktur und höhere Steuereinnahmen zurückzuführen. Zudem müsse der Bund in einigen Bereichen weniger ausgeben. So spare Schäuble wegen der niedrigen Zinsen in diesem Jahr allein beim Kapitaldienst rund eine halbe Milliarde Euro. Es sei gut möglich, dass sich die Aussichten bis Ende des Jahres weiter verbesserten, hieß es laut "Spiegel" im Ministerium.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundesfinanzminister: Schäuble nimmt wohl weniger Schulden auf"

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  • Und wie soll das gehen? Die Überschüsse wurden ausschließlich in den Sozialversicherungen erzielt, der Bund hat im gleichen Zeitraum rund 3,3 Milliarden neue Schulden gemacht.

    Werden die Überschüsse umgebucht, sprich, den Versicherten weggenommen?

  • Die Überschrift sollte wohl eher heißen:

    Schäuble macht fröhlich weiter Schulden !
    oder
    Schäuble erhöht weiter unseren Schuldenberg !

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