Bundesfreiwilligendienst
Merkel lobt den „Bufdi“ als Erfolgsmodell

Für Kanzlerin Merkel ist das Modell des Bundesfreiwilligendienstes von Erfolg gekrönt. Schon im ersten Jahr waren 35.000 „Bufdis“ im Einsatz. Die Nachfrage sei noch größer als das Angebot, so Familienministerin Schröder.
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BerlinKanzlerin Angela Merkel (CDU) hält den Bundesfreiwilligendienst für ein wahres Erfolgsmodell. "Wir sind ein Stück weit reicher geworden, menschlicher in unserer Gesellschaft", sagte die Regierungschefin am Dienstag in Berlin. Im Kanzleramt feierte sie mit 100 Freiwilligen den Start des Dienstes in das zweite Jahr.

Bereits im ersten Jahr übernahmen 35.000 "Bufdis" die Arbeit des Zivildienstes, der mit Aussetzung der Wehrpflicht zum 1. Juli 2011 abgeschafft wurde. Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) sagte: "Über 80.000 Freiwillige insgesamt in Deutschland sind ein historischer Rekord." Denn knapp 50.000 Jugendliche absolvieren derzeit ein Freiwilliges Soziales Jahr oder ein Freiwilliges Ökologisches Jahr.

Schröder kündigte an, dass die Freiwilligen einheitliche Dienstausweise bekommen sollen. "Wichtig ist, dass die Leistungen der Freiwilligen von unserer Gesellschaft noch stärker anerkannt werden", sagte die Ministerin. Mit den einheitlichen Ausweisen erhielten Institutionen und Unternehmen die Möglichkeit, beispielsweise mit Ermäßigungen von Fahrpreisen oder Kinokarten den Einsatz der Freiwilligen anzuerkennen. "Aber die schönste Anerkennung ist sicher das Gefühl, gebraucht zu werden", sagte Schröder.

Im Bundesfreiwilligendienst haben Personen jeden Alters die Möglichkeit, sich in gemeinwohlorientierten Einrichtungen zu engagieren. Einsatzbereiche sind soziale Tätigkeiten, Umweltschutz, Kultur, Sport oder Integration. Ein Beginn des Dienstes ist jederzeit möglich, aber die meisten starten im Sommer.

In der Regel dauert der Dienst zwölf Monate. Man kann aber auch auf 6 Monate verkürzen oder auf 18 Monate verlängern. Maximal möglich sind 24 Monate Dienstdauer. Menschen, die älter als 27 Jahre sind, können auch in Teilzeit (mehr als 20 Stunden pro Woche) arbeiten.

Die Einführung des neuen Bundesfreiwilligendienstes hat alle Erwartungen weit übertroffen. "Die Nachfrage ist noch größer als das Angebot", sagte Schröder. Die über 27-Jährigen stellten einen Anteil von etwa einem Drittel der "Bufdis". Gut 20 Prozent seien älter als 50 Jahre.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bundesfreiwilligendienst: Merkel lobt den „Bufdi“ als Erfolgsmodell"

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  • Wenn gerade jüngere den Wald fegen,
    alte Menschen pflegen,
    sich gesellschaftlich nützlich regen,
    liegt auf ihnen ein besonderer Segen.

    Die ganz Alten früher,haben noch selbst die Strasse
    gefegt..Bäume vor ihrer Tür gegossen wenn der Sommer
    zu trocken war,den Hut gezogen wenn man sich begegnete,
    aufgestanden für einen älteren,keine Fassaden beschmiert
    und nicht mutwillig zerstört..
    Und keiner hat nach Bezahlung geschrien,wenn er einen
    Besen und einen Eimer Wasser in die Hand nahm..
    alte Nachbarn fragte,ob man was besorgen solle.
    Fragt eure über 70jährigen..die waren dabei und erzählen
    davon..man muß sich nur für interessieren wie es war.


  • tja das sieht so aus als ob man Kanonenfutter braucht .

    Schon vergessen all das Leid, die toten Söhne Deutschlands ?

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/Brief_JG

    [...] +++ Beitrag von der Redaktion editiert +++

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  • "Merkel lobt den „Bufdi“ als Erfolgsmodell"

    Wir sollten den billigen Bufdi wirtschaftsuebergreifen einfuehren, bis er als Grufti endgueltich und verbraucht und letztlich voellig nutzlos aus dem Wirtschaftskreislauf wieder ausscheidet.

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