Bundesparteitag
CDU votiert für Abschaffung der Sommerzeit

Auf ihrem Bundesparteitag hat die CDU ihr Europawahl-Programm beschlossen und mit Peter Tauber einen neuen CDU-General gewählt. Außerdem wollen die Politiker die Zeitumstellung in den Sommermonaten abschaffen.
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BerlinDie CDU macht sich für eine Abschaffung der Sommerzeit in Europa stark. Beim Parteitag in Berlin nahm eine Mehrheit der knapp 1000 Delegierten am Samstag einen entsprechenden Antrag des Kreisverbands Rheinisch-Bergischer Kreis an.

Darin heißt es: „Wir setzen uns dafür ein, dass die Zeitumstellung in Europa abgeschafft wird und zukünftig wieder eine einheitliche ganzjährige Zeit gilt.“ Bei der Sommerzeit wäre die EU am Zuge. Seit 1996 stellen alle EU-Mitgliedstaaten die Uhren gleichzeitig um. In der Praxis dürfte der CDU-Beschluss kaum Auswirkungen haben.

In einem anderen Beschluss wurden die Länder ermuntert, die Zahl der verkaufsoffene Sonntage „auf maximal vier im Jahr“ zu beschränken.

Außerdem hat die Partei ihr Programm zur Europawahl hat die CDU am 25. Mai eingeläutet. Die Delegierten votierten nahezu geschlossen für das Programm mit dem Titel „Gemeinsam erfolgreich in Europa". Schwerpunkte sind Arbeitsplätze, Industriepolitik und Stabilisierung des Euro.

Der CDU-Europapolitiker und Bundestags-Vizepräsident Peter Hintze sagte, mit dem Programm sei eine „gute Grundlage gelegt für ein Ergebnis von 40 Prozent plus" bei der Europawahl. Abgelehnt wurde von den Delegierten die Forderung, die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Türkei abzubrechen. Die CDU bekräftigte aber in ihrem Europaprogramm ihre Position, dass sie eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU ablehne, „weil sie die Voraussetzung für einen EU-Beitritt nicht erfüllt“.

Die CDU-Basis votierte zudem dafür, den Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit in Europa abzuschaffen. Das Ziel, durch die Sommerzeit Energie einzusparen, sei nicht erreicht worden, hieß es in dem entsprechenden Antrag. Stattdessen sei die Umstellung teuer und umständlich, zudem seien „gesundheitliche Beeinträchtigungen von Mensch und Tier" entstanden. Zukünftig solle wieder eine "einheitliche ganzjährige Zeit" gelten.

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  • Die Sommerzeit wird weiterhin bleiben, da besonders Berufstätige es im Sommerhalbjahr genießen, nach dem Feierabend noch eine Stunde länger Licht fürs Spazierengehen, Sport, Segeln, Biergarten, Motorrad fahren ... zu haben.

    Ich persönlich hätte nichts gegen eine dauerhafte Sommerzeit. Dagegen spricht, dass die Regelschulzeit und der Schulweg im Winterhalbjahr dann doch vermehrt im Dunkeln stattfindet.

    Fazit: Es bleibt alles wie gehabt

  • Es gibt sie also doch noch: Die Vernunft in der Politik!
    Ich wünsche mir, dass der Antrag jetzt auch mit Beharrlichkeit weiter verfolgt wird und der Zeitumstellungswahnsinn bald ein Ende hat!

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