Bundespräsident: Gauck hält Plädoyer für die Marktwirtschaft

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Gauck hält Plädoyer für die Marktwirtschaft

Freiheit ist das zentrale Thema von Bundespräsident Joachim Gauck. Möglichst frei sein müsse auch die Wirtschaft, sagt er in Freiburg. Und doch muss die Politik ihr Grenzen setzen, um Gerechtigkeit herzustellen.
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FreiburgBundespräsident Joachim Gauck hat mehr wirtschaftlichen Wettbewerb und Eigeninitiative in Deutschland gefordert, aber auch mehr Chancengleichheit angemahnt. Vorbehalten gegen Marktwirtschaft und Liberalismus müsse entgegengetreten werden, denn freier Markt und freier Wettbewerb seien die Eckpfeiler der Demokratie, sagte Gauck am Donnerstag in Freiburg. „Freiheit in der Gesellschaft und Freiheit in der Wirtschaft gehören zusammen.“

Gauck rief die Deutschen auf, mehr Mut zum Wettbewerb zu haben. „Ungerechtigkeit gedeiht nämlich gerade dort, wo Wettbewerb eingeschränkt wird, durch Protektionismus, Korruption oder staatlich verfügte Rücksichtnahme auf Einzelinteressen“, sagte Gauck zum 60-jährigen Bestehen des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg. Walter Eucken (1891-1950) gilt als einer der Väter der Sozialen Marktwirtschaft und Begründer des „Ordoliberalismus“. Das nach ihm benannte Institut wurde 1954 gegründet. Heute wird es geleitet von Lars Feld, einem der „Wirtschaftsweisen“ der Bundesregierung.

„Nicht weniger, wohl aber besser gestalteter Wettbewerb macht unsere Marktwirtschaft gerechter“, meinte Gauck in seiner wirtschaftspolitischen Grundsatzrede. Gelinge dies, aktiviere der Wettbewerb jeden Einzelnen, beziehe ihn ein und lasse ihn teilhaben.

Gauck beklagte, dass der Begriff Neoliberalismus in Deutschland so negativ besetzt sei, obwohl sich dieser doch gegen den „Laissez-faire“-Kapitalismus des 19. Jahrhunderts wende. „Ich wünsche mir mehr intellektuelle Redlichkeit - und auch etwas mehr historisches Bewusstsein und Anerkennung für das breite Spektrum des Liberalismus“. Allerdings gebe es nach wie vor viele Ordnungsaufgaben des Staates, etwa bei der Regulierung von Banken und Finanzmärkten.

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Bundespräsident für „aktivierende Sozialpolitik“

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  • Herr Gauck scheint den Realitätsbezug verloren zu haben. Residierend in einer Villa auf Staatskosten und eine satte Pension samt Chauffeur in Aussicht, fühlt er sich wohl schon in der Nähe früherer Feudalherren. Dass selbst Naturwissenschaftler und Ingenieure heute um ihren Job bangen müssen ist eine Tatsache. Der Grund: Immer mehr gut ausgebildete Arbeitnehmer aus aller Herren Länder überschwemmen den Arbeitsmarkt. Dagegen ist grundsätzlich nichts einzuwenden. Nur: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, sprich das Gehalt der Arbeitnehmer. Gleichzeitig heult die Arbeitgeberseite Krokodilstränen wegen eines imaginären Fachkräftemangels, welch ein Hohn. Banker und Vorstände bedienen sich hemmungslos selbst, ebenso wie Politiker und die Staatsoberhäupter. Ein habgierige, korrupte Klasse von selbstgefälligen Angebern plündert Staaten und deren Bürger aus und schwingt sich selbst beweihräuchernde Reden, wie z.B. unser Bundespräsident. Dass jemand der sich als Christ präsentiert, wie Herr Gauck, der hemmungslosen Habgier das Wort redet ist schon schockierend.

  • Sie sagen es!

  • @LiquidBob
    Wenn das so ist, dann sollten wir doch für einen streng und staatlich regulierten Markt plädieren und nicht für einen freien Markt, wie Gauck es tut.

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