Bundespräsident Rau trifft Auszubildende
Ausländische Jugendliche sollen sich für Lehrstellen engagieren

Ein stärkeres Engagement für eine Ausbildung hat Bundespräsident Johannes Rau von ausländischen Jugendlichen in Deutschland verlangt.

HB KÖLN. Größtes Hindernis seien mangelnde Deutschkenntnisse, sagte Rau am Montag bei einem Treffen mit ausländischen Auszubildenden in Köln. „Das Wichtigste ist, dass zu Hause und auf dem Schulhof Deutsch gesprochen wird.“ Ausländische Familien würden damit die Chancen ihrer Kinder auf eine erfolgreiche berufliche Laufbahn stark verbessern.

Rau hob zudem den Wert der Berufsausbildung als Schutz gegen Arbeitslosigkeit hervor. „Eine Ausbildung ist zwar keine volle Garantie gegen Arbeitslosigkeit, aber das beste Mittel dagegen.“ Sogar in Zeiten knapper Lehrstellen gebe es aber Jugendliche, die sich gegen eine Ausbildung sperrten: 75 Prozent der arbeitslosen Jugendlichen hätten nie eine Lehre absolviert. „Das heißt, der Verzicht auf eine Berufsausbildung ist so etwas wie eine Vorentscheidung über Arbeitslosigkeit.“

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