Bundespräsident
SPD macht sich über Köhler lustig

In der SPD macht sich Unmut über Horst Köhler breit. „Wir haben einen Bundespräsidenten, der immer Sparkassendirektor geblieben ist", sagte ein Mitglied der Regierung einem Zeitungsbericht zufolge. Köhler und das Amt passten nicht zusammen.

HB PASSAU. "Nach einem achtbaren Start ist er nur noch eine Enttäuschung", zitiert die "Passauer Neue Presse" das Urteil eines Mitgliedes der SPD-Fraktionsführung über Köhler. Aus Rücksicht auf den Koalitionspartner Union und aus Achtung vor dem Amt des Bundespräsidenten wolle niemand aus der SPD Köhler offen angreifen, hieß es, doch in der Fraktion sei der Unmut groß.

"Wir haben einen Bundespräsidenten, der immer Sparkassendirektor geblieben ist", habe ein sozialdemokratisches Regierungsmitglied gespottet. Ein Mitglied des SPD-Fraktionsvorstands sagte demnach, Köhler fülle das höchste Staatsamt nicht aus: "Der Mensch Köhler und das Amt des Bundespräsidenten passen nicht zusammen."

Zu gesellschaftspolitischen Themen sei vom Präsidenten kaum etwas zu hören. "Zuletzt ist er immer mehr abgetaucht." Köhler ist seit Juli 2004 als Bundespräsident im Amt.

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