Bundespräsidentenwahl
AfD will höchstes Staatsamt besetzen

Die Rechtspopulisten wollen hoch hinaus: Die AfD will für die Bundespräsidentenwahl einen eigenen Kandidaten aufstellen. Die Partei hat sich dafür auch schon jemanden ausgeguckt. Frauke Petry soll es nicht sein.

BerlinDie AfD will bei der nächsten Wahl des Bundespräsidenten einen eigenen Kandidaten aufstellen. „Ja, es wird einen Kandidaten der AfD geben“, sagte AfD-Vize Alexander Gauland den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (Freitagsausgaben). „Wir haben im Bundesvorstand darüber gesprochen, wir haben auch jemanden ausgeguckt.“

Konkreter äußerte sich Gauland nicht zu dem möglichen Kandidaten, fügte jedoch hinzu: „Ich werd's nicht sein und Frauke Petry auch nicht.“ Parteichefin Petry gilt als mögliche Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

Das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtete unter Berufung auf Informationen aus dem AfD-Bundesvorstand, bei dem Kandidaten solle es sich um den Parteiprogrammatiker Albrecht Glaser handeln. Glaser gehörte früher der CDU an und arbeitete als Stadtkämmerer in Frankfurt am Main. Seit 2015 ist er Vizevorsitzender der AfD.

Die AfD kommt am Wochenende zu einem Parteitag in Stuttgart zusammen. Dort will die vor drei Jahren gegründete Partei ihr erstes Grundsatzprogramm beschließen.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
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