Bundesregierung erklärt
CO2-Speicher vor Küste bleiben Option

Die Bundesländer können zwar Einspruch gegen die Errichtung umstrittener CO2-Speicher einlegen, nicht aber in der Ausschließlichen Wirtschaftszone, zwölf Meilen seewärts der Küsten. Das feuert den Streit erneut an.
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Berlin Bei der umstrittenen unterirdischen Speicherung des Klimakillers CO2 hält sich die Bundesregierung die Option offen, Lagerstätten vor den Küsten zu errichten. Das geht aus einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums an die Grünen-Politikerin Ingrid Nestle hervor, die der Nachrichtenagentur dpa vorliegt. Demnach können die Bundesländer zwar in ihrem Gebiet CO2-Endlager verhindern, nicht aber in der Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ), die zwölf Meilen (19,3 Kilometer) seewärts der Küsten beginnt.

Laut Wirtschaftsstaatssekretär Jochen Homann will die Regierung keine Maßnahmen ergreifen, die den Ländern ein Mitspracherecht in der AWZ einräumt. Eine Speicherung unter dem Meer gilt technisch als möglich, Deutschland hat eine AWZ in Nord- und Ostsee. Nach einer Aufstellung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gibt es vor allem in der Nordsee große Speicherpotenziale. Pro Quadratkilometer lassen sich laut Greenpeace bis zu zehn Millionen Tonnen CO2 verpressen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Wenn man ohne Kernkraftwerke auskommen möchte, dann braucht man zwangsläufig die Kohle. Zumindest in den nächsten Jahrzehnten. Die Speicherung von CO2 unter der Erde ist erprobt und wird schon seit vielen Jahren praktiziert (zur effizienten Förderung von Öl).

    Alle wehren sich gegen den ökologischen Fortschritt (Windkraft, Leitungen, Stauseen und CO2-Speicherung), aber man kann die Ziele nicht erreichen, wenn man auch etwas verändern möchte. Leider sind die Grünen dazu nicht in der Lage. Die eierlegende Wollmilchsau gibt es nicht. Umschwung geht nicht von heute auf morgen, der Weg muss schon geebnet werden.

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