Bundestag
Gerhard Schröder legt Mandat nieder

Am Tag nach der Amtsübergabe an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat ihr Vorgänger Gerhard Schröder (SPD) sein Bundestagsmandat niedergelegt. Für ihn soll der Gewerkschaftsfunktionär Clemens Bollen (57) aus dem niedersächsischen Ostrhauderfehn nachrücken.

HB BERLIN. Schröder und Bundestagspräsident Norbert Lammert hätten am Mittwoch im Büro des Bundestagspräsidenten eine Erklärung über den Verzicht „mit sofortiger Wirkung“ unterzeichnet, teilte eine Sprecherin mit.

Künftig will Schröder als Rechtsanwalt in Berlin arbeiten. Seinen unverzüglichen Mandatsverzicht hatte Schröder am Montag vor der SPD-Fraktion angekündigt. Schröder zieht sich damit aus der aktiven Politik zurück und ist "nur" noch einfaches SPD-Mitglied.

Zuvor hatten bereits der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber und sein Innenminister Günther Beckstein (beide CSU) auf ihre Mandate verzichtet.

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