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Bundestagswahl 2013: Grüne wollen Millionäre schröpfen

Eine Vermögensabgabe von 1,5 Prozent soll auf Deutschlands Reichste zukommen, wenn es nach den Grünen geht. Das berichtet die „Rheinische Post“. Die Chancen, dass die Partei nach der kommenden Bundestagswahl in die Regierungsverantwortung kommt, stehen nicht schlecht.

Die Parteiführung der Grünen will Geld bei den Reichen einsammeln. Quelle: Reuters
Die Parteiführung der Grünen will Geld bei den Reichen einsammeln. Quelle: Reuters

HB DÜSSELDORF. Die Grünen wollen nach der Bundestagswahl 2013 eine auf zehn Jahre befristete Vermögensabgabe für Millionäre einführen. Für wohlhabende Singles solle ein Freibetrag von einer Million Euro gelten, für Verheiratete von zwei Millionen und für Kinder von 250 000 Euro. Betroffen wären weniger als 500 000 Deutsche, schreibt die Düsseldorfer Zeitung "Rheinische Post" in ihrer Mittwochsausgabe unter Berufung auf Kreise der Grünen-Bundestagsfraktion.

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Die Einnahmen seien ausschließlich zum Schuldenabbau gedacht. Auf Nettovermögen oberhalb der Freibeträge wollen die Grünen demnach eine Abgabe von voraussichtlich 1,5 Prozent pro Jahr erheben. Für Betriebsanlagevermögen solle ein Freibetrag von fünf Millionen Euro gelten.

Insgesamt soll der Bund so binnen zehn Jahren bis zu 115 Milliarden Euro einnehmen. Dies entspräche dem Betrag, den die Steuerzahler nach einer Schätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise aufbringen müssen.

„Diejenigen, die von den staatlichen Rettungsprogrammen indirekt am meisten profitiert haben, nämlich die Vermögenden, sollen nun auch die Kosten der Finanz- und Wirtschaftskrise tragen, nicht die kleine Leute“, sagte der finanzpolitische Sprecher der Fraktion, Gerhard Schick, der Zeitung. „Die Abgabe soll aus den Vermögenserträgen bezahlt werden, nicht aus der Substanz. So beeinträchtigt der Schuldenabbau die wirtschaftliche Entwicklung so wenig wie möglich.“

Dazu muss die Partei freilich erst in die Regierungsverantwortung kommen.Laut Umfragen liegen die Grünen aber gut im Rennen.

Die Pläne fußten auf einem Gutachten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin. Der DIW-Finanzexperte Stefan Bach werde die Studie am Freitag auf der Fraktionsklausur in Weimar vorstellen.

  • 13.01.2011, 17:45 UhrAnonymer Benutzer: BWLer

    @ Margrit Steer
    Sie scheinen davon auszugehen, dass die "Millionäre" all ihr Geld auf dem Konto liegen haben.
    15 Mio z.b. an betriebsvermögen legen vielleicht den Verdacht nahe, sind aber nicht zwangsläufig beleg dafür, dass 225.000 in der Portokasse liegen.
    Also erst mal denken, bevor man sich aufplustert.

  • 13.01.2011, 17:31 UhrAnonymer Benutzer: Rene

    1)Für freiwillige Zahlungen brauche ich kein Gesetz!
    2)Ja, Demut und bescheidenheit ist gut, sogar eine "Tugend". Aber jeder, der Geld/Millionen hätte, würde ein Land das enteignet, egal wie viel, verlassen. Und ja, wären damit die Probleme behoben?

  • 12.01.2011, 20:59 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    @[7] Millionär

    haben Sie schon mal was von der Gruppe Millionäre gehört in unserem Land gehört, die gerne freiwillig mehr Steuern zahlen möchten? Weil sie es nicht gerecht finden, dass sie so wenig zahlen?
    Und weil sie der Auffassung sind, dass starke Schulern ein bißchen mehr wuppen können als schwache Schultern
    Sagen Sie mal, Sie jammern auf einem Nivau, da zieht es einem aber die Socken aus.
    225.000 € von 15 Mio, Sie haben es ja selbst errechnet, das ist ein betrag den können Sie aus der Portokasse zahlen.
    Und da jammern Sie so rum?
    Was tun Sie denn mit den 15 Mio? Legen Sie sich die Geldscheine aufs brot statt Salami?
    Also ich bin absolut kein Sozialist, aber bei so einer Jammerei auf derart hohen Niveau, da kann ich nicht mehr.
    Sie sollten sich schämen
    Übrigens gibt es viele Leute in unserem Land, die ebenfalls ganz hart arbeiten, aber die können sich nicht mal Salami leisten.

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