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Bundestagswahl 2013: Gysi als alleiniger Linken-Spitzenkandidat im Gespräch

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, könnte alleiniger Spitzenkandidat für die anstehende Bundestagswahl 2013 werden. Medienberichten zufolge plant die Partei keine Doppelspitze.

Allein an der Spitze: Gregor Gysi soll Spitzenkandidat der Linken werden. Quelle: dpa
Allein an der Spitze: Gregor Gysi soll Spitzenkandidat der Linken werden. Quelle: dpa

Halle/BerlinDas berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung unter Berufung auf die Partei- und Fraktionsführung. „Gysi ist Spitzenkandidat. Er ist unumstritten. Eine unumstrittene Spitzenkandidatin gibt es nicht“, sagte ein Vertrauter Gysis in der Fraktionsspitze dem Blatt. Insofern gebe es zur Bildung eines Teams um Gysi gar keine Alternative.

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Aus der Parteispitze verlautete nach Angaben der Zeitung, es werde keine Doppelspitze geben; stattdessen werde man ein Team um Gysi herum bilden. Die Parteivorsitzende Katja Kipping hatte bereits vorher erklärt, man arbeite an einer gemeinsamen und kooperativen Lösung.

Neues Führungsduo für die Linke Flügelkämpfer und Moderatorinnen?

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Ein Sprecher der Partei wollte sich am Samstag zu dem Bericht nicht äußern. Richtig sei, dass die Linke „eine gemeinsame und kooperative Lösung“ wolle, sagte er auf dapd-Anfrage. „Im Übrigen hat die Frage mitten im niedersächsischen Landtagswahlkampf für uns keine Priorität.“ Bei der Wahl am 20. Januar kämpft die Partei um den Wiedereinzug in das Landesparlament in Hannover. Seit September ist die Linke in Umfragen dort nicht mehr über die Fünf-Prozent-Hürde gekommen.

 


  • 29.12.2012, 17:42 Uhrmargrit117888

    Der solle Lafo dazu holen und dann reden die beiden die sozialistischen Blockparten CDU-SPD udn Grüne in Grund und Boden.
    Das wäre dann mal ein interessanter und lebendiger Wahlkampf

  • 29.12.2012, 19:15 Uhrjkhztr

    Egal wer DIE LINKE `anführt`, das Proramm und die Wiederherstellung eines solidarischen Gemeinschaftswesen zählt. Die Schere zwischen anstrengungslos superreich und Suppenküche ist Deutschland unwürdig aber scheinbar noch unausweichlich. Keine opportunistische, im Bedarfsfall sozialdemokratische Bundeskanzlerin als Angestellte der Finanzindustrie und einzelner deutscher Bankster (als Verursacher aller Krisen im neuen Jahrtausend!) oder ein ambivalenter Karriere-Kandidat wie Steinbrück, der besser nie Politiker geworden wäre, sondern Aufsichtsrat bei der gloreichen WestLB-Bank geblieben wäre, werden die von ihren Parteien durch Deregulierung produzierte kommende Inflation aufhalten(wollen). Die FDP ruhe eh in verdientem Frieden, denn die Grünen werden demnächst in gleicher neoliberaler Manier auf ihrem Grab erblühen.
    Also wohlan, weiter zur Klippe ihr Lemminge: Die Deutsche Bank muss Kanzler bleiben !

  • 29.12.2012, 23:30 Uhrmotuslupi

    Hauptsache sie legen ihre internen Querelen bei und machen wieder richtige Oppositions-Arbeit. Man muss sie nicht unbedingt mögen aber wer bliebe sonst noch, nachdem die Piraten abgetaucht sind? Der ganze Rest liefert sich doch nur noch medienwirksame Scheingefechte fürs Volk mit dem möglichen Koalitionspartner.

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