Arbeitsministerin von der Leyen

„Genug Spielraum für Erhöhung der Mütterrente“

Hat der Staat so viel Geld, dass er die Mütterrente erhöhen kann? Ja, sagt Arbeitsministerin von der Leyen. Dank der prall gefüllten Rentenkasse könne die jährlich 6,5 Milliarden Euro teure Erhöhung umgesetzt werden.
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Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU): Positiver Trend bei der Einwanderung von Fachkräften. Quelle: dpa

Arbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU): Positiver Trend bei der Einwanderung von Fachkräften.

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Düsseldorf/BerlinBundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sieht genügend finanziellen Spielraum, um die von ihrer Partei geplante, jährlich 6,5 Milliarden Euro teure Erhöhung der Mütterrente umzusetzen. „Die Rentenkasse ist dank der wirtschaftlich guten Lage prall gefüllt. Wir können den geplanten Erhöhungsschritt der Mütterrente aus der Rentenkasse finanzieren“, sagte sie der „Rheinischen Post“ in der Samstagsausgabe. „Da gibt es Spielraum, den wir uns dank des boomenden Arbeitsmarktes erarbeitet haben.“

Die CDU werde die Erhöhung der Mütterrente „möglichst rasch“ einbringen, betonte von der Leyen. „Wir wollen, dass die älteren Mütter, auch die, die heute schon in Rente sind, einen weiteren Punkt erhalten, was etwa zusätzlichen 28 Euro pro Monat bei der Rente entspricht.“

Die „eiserne Reserve“ der Rentenkasse bleibt laut der „Bild“-Zeitung vom Samstag auf Rekordniveau. Dem Bericht zufolge lagen Ende Juli 28,24 Milliarden Euro in der sogenannten Nachhaltigkeitsrücklage, obwohl der Rentenbeitrag zum Jahresbeginn von 19,6 auf 18,9 Prozent gesenkt wurde. Das waren drei Milliarden Euro mehr als im Juli des Vorjahres und der höchste Juli-Stand seit Jahrzehnten, schreibt das Blatt.

Die Rücklage würde für 1,59 Monatsausgaben der Rentenkasse reichen. Eine weitere Senkung des Rentenbeitrags auf 18,4 Prozent zum Jahresbeginn 2014 wird laut „Bild“ damit immer wahrscheinlicher. Laut Gesetz muss der Rentenbeitrag gesenkt werden, wenn die Rücklage zum Jahresende mehr als 1,5 Monatsausgaben beträgt.

In der „Rheinischen Post“ äußerte sich von der Leyen auch positiv über einen Trend bei der Zuwanderung von Fachkräften: „Wir erleben gerade, dass im vergangenen Jahr rund 370.000 Menschen mehr nach Deutschland kamen als das Land verließen. Das Gute ist: Die Leute, die kommen, sind besser ausgebildet und jünger als der Durchschnitt der Bevölkerung“, sagte sie in dem Zeitungsinterview. Dennoch werde die Regierung „mit der Fachkräfteoffensive nicht nachlassen“. Man habe „die Gesetzgebung bereits umgestellt und das klare Signal nach außen gesandt, dass Deutschland Menschen mit gesuchten Qualifikationen willkommen heißt“. Dies gelte vor allem für den europäischen Arbeitsmarkt, weil aktuell viele talentierte junge Leute zuhause kaum Perspektiven haben.

  • dpa
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17 Kommentare zu "Arbeitsministerin von der Leyen: „Genug Spielraum für Erhöhung der Mütterrente“"

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  • Wieso eigentlich Mütterrente? Ich habe meine Sohn seit dem 7.Lebensjahr alleine groß gezogen und bin Vater. Als Vater ein Kind alleine groß zu ziehen ist bestimmt nicht einfacher..im Gegenteil...es gibt zum Beispiel keine Wickeltische beim Babyschwimmen...durfte ich auf der Erde erledigen...es gibt keine Vater-Kind Kuren etc.
    Ich kann jedem Mann nur dazu raten, sich nicht um sein Kind zu kümmern!!!

  • @island

    Die Rente hängt nicht allein von der Geburtenrate ab. Das Damoklesschwert der Demographie nutzen unsere Politiker sehr einseitig zum Wohle der Versicherungswirtschaft. Kein Wunder, verwaltet doch allein schon die Allianz über 1.500 Milliarden EUR an Vermögen. Aber zurück zur Demographie.

    In den 50er Jahren hatten die Familien im Schnitt noch 3-4 Kinder. Im Vergleich dazu wären 2 Kinder fast eine Halbierung. Aber das spielt keine Rolle, denn im gleichen Zeitraum hat sich die Produktivität mehr als verdoppelt.

    Dazu ein kleines vereinfachtest Beispiel. 1950 waren 24% aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig und erzeugten pro Hektar 23 dt Getreide. im Jahr 2000 waren noch 2,5% aller Erwerbstätigen in der Landwirtschaft tätig. Trotzdem stieg der Ertrag auf 64 dt pro Hektar.

    Sprich, durch die Produktivitätssteigerung benötigt die Familie des Bauern gar keine 4 Kinder mehr, um die Eltern und die Großeltern zu ernähren. Im Prinzip ernährt heute ein Bauernhof die Eltern und Großeltern eines ganzen Dorfes. Ähnlich verhält es sich in der Industrie.

    Und jetzt der Haken im Systen, die Erträge der Produktionsteigerungen bleiben zu 99% in den Händen der Kapitalgeber. Wie könnte sonst auch aus einem ehemals einfachen Schraubenhändler Würth in Künzelsaus nach nur 70 Jahren (2 Generationen) ein Milliardenvermögen erwachsen? Und dies ist nur ein Beispiel unter vielen.

  • Diese Rentenerhöhung von 28.- Euro pro Monat machen die Rente auch nicht Lebensfähig. Man weis ja das in Deutschland
    das Kinderkriegen anderen Kulturen überlassen wird, die immer noch 2-3 Kinder bekommen, während gesunde Junge Leute bei uns die Spiele-Generation darstellen, die in die Realfremde Welten abtauchen und nicht mehr Kommunikationsfähig sind, es sei denn das Thema sind Spiele.

    Meiner Meinung nach will man in Deutschland keine Kinder zumindest Deutsche Kinder mehr auf dem Weg zu einem Land,dass so kaputt wird und ein Schmelztiegel von Kulturen wird, die sich irgendwann um Vorteile bekämpfen wenn die Deutschen Behörden erst einmal umbesetzt sind.

    Wenn Politiker wirklich daran interessiert wären das Deutschland langfristig nicht ausstirbt , würden sie die gleiche Energie für Kinderwerbung reinstecken wie es bei Schwulen und Migranten der Fall ist.

    Mit genügend Deutschen Kindernachwuchs bleibt die Leistung erhalten. Wer soll sonst die innerdeutschen Transferleistungen bezahlen, um den inneren Frieden zu erhalteren.?

  • Freidenker
    Ich kläre Euch mal auf:
    Die v. d. L. ist eine gebürgitge Albrecht. Ihr Vater war lange MP in Niedersachsen
    Der Name v. d. Leyen ist ein Krefelder Name.
    Die v. d. Leyens sind eine alte Seidenweber-Familie
    Alles klar?

  • Islan
    die detuschen Arbeitslosen sind unseren Politikern egal. Bei der Vernichtung Deutschlands macht nun auch die CDU mit
    Wie oben schon erwähnt von einem Foristen, ich befürcht auch Bürgerkrieg in Deutschland

  • 'DagmarK' fragt
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    Ist mein Sohn bei der Berechnung meiner Rente weniger wert, nur weil er vor 1992 geboren wurde?
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    Der Wert Ihres Sohnes läßt sich in Geld nicht bemessen.

    Und eine Sozialpolitik die Kinderkriegen zum Geschäftsmodell macht ist asozial.

  • Frau von der Leyen ist es wichtig, mit ganz bestimmten Begriffen in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden. Einer davon ist 'Mütterrente', ein anderer 'für jedes Kind eine warme Mahlzeit'. Klingt alles sehr warmherzig, aber so ist die Dame nicht. Denn die weniger schönen Worte wie 'knallharte Sanktion' oder 'soziale Hängematte', die sie zwar nicht oder nur ganz selten ausspricht, hat sie dennoch kraft Amtes zu vertreten. Den Job machen dann andere.
    Es muss sowieso erstaunen, in welche Art des Tiefschlafs sich die Regierung begeben hat. Man könnte meinen, das Kabinett spielt Minigolf am Nordpol, während hier alle glauben, die drehen am großen Rad.
    Oder der Wähler ist Zuschauer in einer Theater-Aufführung, bei der zuvor durch Mehrheitsbeschluss ermittelt wird, ob eine Komödie oder eine Tragödie gegeben werden soll. Ich vermute eher, es wird ein Drama.
    Weiter selige Träume, Frau Ministerin.

  • Ist mein Sohn bei der Berechnung meiner Rente weniger wert, nur weil er vor 1992 geboren wurde? Warum soll man mir die 28 Euro monatlich in Form einer höheren Rente zugestehen? Wir zahlen sowieso alle für Alles, entweder direkt als Rente oder über Steuern als Aufstockung.

    Viel widerlicher ist die Aussage, das die Rentenkasse prall gefüllt ist. Laut Mitteilung der Rentenversicherung liegt meine zu erwartende Rente dieses Jahr um ca. 20 Euro niedriger als beim Bescheid von 2012, obwohl ich ein weiteres Jahr eingezahlt habe!

  • O-Ton von der Leyen
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    „Genug Spielraum für Erhöhung der Mütterrente“

    Hat der Staat so viel Geld, dass er die Mütterrente erhöhen kann? Ja, sagt Arbeitsministerin von der Leyen.
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    Es ist eine Frechheit sondersgleichen, wie diese Dame in die den Beitragszahlern zustehende Rentenkasse greift um ihrer Klientel Wahlgeschenke zu machen.

    Das ist Diebstahl - sonst nichts.

  • Der Zuweisung von mehr Geld für höhere Mütterrenten im Wege der Umschichtung des Sozialhaushalts sollte breite Unterstützung finden. Ungeachtet der notwendigen Würdigung der individuellen Einzelleistung und des Verzichts der Mütter zwingt uns die demografische Entwicklung zum Umdenken. Die Finanzierung muss neutral erfolgen: einerseits weil die Haushalte trotz hoher Steuer- und Abgabenbelastungen unter den Ausgabenlasten ächzen; andererseits, weil die Fehlanreize am Arbeitsmarkt korrigiert werden müssen.

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