Juso-Kampagne gegen Hoeneß

Steinbrück verteidigt Postkarten-Aktion

Die Postkarten-Aktion der Jusos gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß ist scharf kritisiert worden. Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verteidigte die Kampagne gegen die Kritiker: „Es ist Wahlkampf“
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SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: „Erst beschweren sich einige über einen angeblich lahmen Wahlkampf.“ Quelle: dpa

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück: „Erst beschweren sich einige über einen angeblich lahmen Wahlkampf.“

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BerlinSPD-Kanzlerkandiat Peer Steinbrück hat die umstrittene Postkarten-Aktion der Jusos gegen Uli Hoeneß verteidigt. „Erst beschweren sich einige über einen angeblich lahmen Wahlkampf. Dann gibt es dank Klaus Staeck etwas politische Satire und es erregen sich dieselben Gemüter. Es ist Wahlkampf!“, schreibt Steinbrück in einer handschriftlichen Notiz, die sein Wahlkampf-Team auf seiner Facebook-Seite gepostet hat.

Die Jusos wollten am Wochenende vor Bundesliga-Stadien bis zu 100.000 Postkarten verteilen, die Kanzlerin Angela Merkel (CDU) beim Handschlag mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß zeigen. In Anspielung auf dessen Steueraffäre wurden Merkel die Worte „Glückwunsch Uli! Wir Steuern das schon“ in den Mund gelegt. FDP und CSU reagierten empört.

Die SPD will zwar eine härtere Gangart gegen Steuerbetrug, betonte aber ausdrücklich, dass dies sei keine Kampagne der SPD sei. Es handele sich um von Grafikdesigner Klaus Staeck, seit 2006 Präsident der Berliner Akademie der Künste, gestaltete Karten, die lediglich von Jusos verteilt würden. Auf der Karte findet sich kein SPD-Logo. Laut Generalsekretärin Andrea Nahles wollen die Jusos die Postkarten unter anderem in Hannover, wo Schalke spielt, und beim Heimspiel von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen verteilen.

Doch nicht nur in der Politik, auch in der Bundesliga erhält die Aktion für scharfe Kritik. Borussia Dortmund bittet die Initiatoren der Kampagne nachdrücklich, vor und nach dem Freitagsspiel der Borussia gegen Werder Bremen „auf die Durchführung der geplanten Aktion zu verzichten“. „Wir verweigern der Durchführung einer solchen Aktion bei uns im Stadion die Zustimmung, weil sich Borussia Dortmund politischer Neutralität verpflichtet fühlt“, teilte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Freitagmittag mit.

Auch DFL- und BVB-Präsident Reinhard Rauball kritisierte die Aktion. „Als SPD-Mitglied distanziere ich mich von einer solchen Aktion nachdrücklich“, sagte Rauball der „Bild“-Zeitung. Mögliches Fehlverhalten von Privatpersonen zu instrumentalisieren, bevor Gerichte rechtskräftig darüber befunden haben, verletze elementare Grundsätze des Rechtsstaates. „Dies ist auch nicht mit den Grundsätzen von Fairness im Sport in Einklang zu bringen.“

Staeck sagte dazu, er habe es vielmehr als "Geschmacklosigkeit empfunden, dass die Kanzlerin vor einem Millionenpublikum so demonstrativ einem Steuerhinterzieher die Hand reicht. Das ist eine symbolische Geste gewesen und kein Zufall". Wenn das nicht politisch sei, dann wisse er nicht, was überhaupt noch politisch ist. Deshalb habe er die Karte gestaltet. Jeder könne sie auf seiner Webseite kaufen, 80 Cent kostet sie pro Stück.

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33 Kommentare zu "Juso-Kampagne gegen Hoeneß: Steinbrück verteidigt Postkarten-Aktion"

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  • "Fehlt noch: Wir rauchen schon Cannabis..und DU?"

    Fehlt noch: "Wir lieben Kinder... und DU?"

  • „Im Übrigen sollten die Jusos, wenn sie einen Arsch in der Hose haben, die Karten in München vor dem nächsten Bayern-Heimspiel verteilen“
    Hallo? Das sind Sozen. Die haben weder nen Arsch, noch sonstwas in der Hose!

  • Eine Gutheißung respektive Verharmlosung von Steuerdelikten oder auch nur von halbseidenem Steuerschmu kann man der Kanzlerin schwerlich anhängen. Aber in Fussballstadien gehört die Karte schon. Motto: "Gar nicht mal so coole Eigentore". Der Kanzlerkandidat zeigt Kontinuität durch eine ganze Reihe von Wahlkampffehlentscheidungen, das ist jetzt einfach nur die aktuellste. Wäre er bald tatsächlich Amtsinhaber, müsste man ihm einen Deutungsdolmetscher zur Seite stellen, der dem deutschen Volk und Deutschlands internationalen Verhandlungspartnern erklärt, was der Kanzler tatsächlich meint, wenn er aufs rote Knöpfchen drückt, um einen Atomkrieg auszulösen: "This is so kindergarten". Gott sei Dank ist dieser Begriff international bekannt. Das lässt hoffen.


  • DEA forderte schon vor 20 Jahren die Entkriminalisierung durch kontrollierte Freigabe aller Drogen.
    Der Drogenkrieg gilt als verloren. Dient nur noch der Machtausweitung über abhängige Politikerverzwiegungen . So dumm sehe ich die Grünen nicht. Nur inkonsequent.

  • Günther
    ja, diese völlig durchgedrehten Grünen wolle ja Canabis figeben, aber das Rauchen haben sie verboten
    Die gehören in die Klapsmühle

  • Willi Kammschott
    Das sind eindeutig SA-Methoden, und das muß man auch ganz klar so nennen!
    -----------------
    völig richtig.
    Die linken Pöbler und Primitiven sowie der Pöbel der Grünen Jugend und die Antifa waren doch schon immer die Privatarmee unserer linken Politiker in den letzten Jahren
    Und unser Land ist doch nur noch links

  • Nachdem der linke militärische Arm Behördenfahrzeuge also Staatseigentum anzündet und Bundeswehr Einrichtungen in Deutschland überfällt und auch hier Fahrzeuge zerstört,kommen neben Schlachten mit Hundertschaften der Polzei, auch noch Überfälle auf Andersdenkende zu.

    Wann werden neben Messern auch andere Waffen eingesetzt.

    Nichts was Politker nervös macht. Aber wenn ein sogenannter Rechter über einen Kantstein stolpert und sich an einen Schwazen festhält,kommt sofort der Staatsschutz und ROT/GRÜNE zeigen empört auf diesen rassistischen Angriff.

    Zum Glück muss sich keiner mehr verstellen, der Idiologische Kampf in Deutschland ist voll ausgebrochen. Die Parteien die unser Land nicht aufgeben wollen, müssen sich sammeln und Widerstand leisten. Schon 2011 habe ich geschrieben das sich 2012/13 die Lage in Deutschland
    zuspitzt.Darüber kann man lächeln, aber wehret den Anfängen ist Gutmenschen - Vorschlag .Tun wir es!

  • P.S. Wie hieß das früher?
    "Deutsche, wehrt Euch! Kauft nicht bei .....!"
    Und heute?
    "Gutmenschen, wehrt Euch! Wählt nicht ...!"

  • Er verteidigt also etwas, was angeblich gar nicht von ihm gewollt wurde? Dann muß er sich erst recht schämen, sich überhaupt noch im Wahlkampf blicken zu lassen!
    Es werden linksextremistische Gewalttäter als Schlägertrupps losgeschickt, um Veranstaltungen des politischen Gegners ganz systematisch zu stören, Menschen anzugreifen, sie einzuschüchtern und sie vorsätzlich zu verletzen.
    Das sind eindeutig SA-Methoden, und das muß man auch ganz klar so nennen!

  • Während der linke militärische Arm für das grobe Zuständig ist,haben die Grünen noch eine erfolgreiche Masche von Sekten übernommen.

    Karing-Eckhard-Göring ist hier und DU?
    ---------------------------------------
    Dieses DU auf allen Plakaten zu verschiedenen Themen.

    Fehlt noch: Wir rauchen schon Cannabis..und DU?

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