Letzte Umfragen
Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Opposition

Die letzten Umfragen vor der Bundestagswahl sagen knappe Ergebnisse voraus. Größter Unsicherheitsfaktor bleibt die AfD. Sollte sie die Fünf-Prozent-Hürde überwinden, wäre eine Mehrheit für Schwarz-Gelb unwahrscheinlich.
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BerlinZwei Tage vor der Bundestagswahl ergeben jüngste Umfragen kein klares Bild, wie eine künftige Regierung aussehen könnte. Während neue Umfragen von Allensbach und Forsa ein Patt zwischen Schwarz-Gelb und den Oppositionsparteien voraussagen, sieht die Forschungsgruppe Wahlen eine hauchdünne Mehrheit für die Regierungskoalition von Union und FDP.

In der jüngsten Allensbach-Umfrage verbessert sich die Union gegenüber der Vorwoche leicht auf 39,5 Prozent, während die Liberalen um einen halben Punkt auf 5,5 Prozent sinken. Die Oppositionsparteien kommen gemeinsam ebenfalls auf 45 Prozent. Allensbach befragte im Auftrag der FAZ vom 16. bis 19. September 1070 Wahlberechtigte.

Bei Forsa verbessert sich die Union gegenüber der Vorwoche um einen Punkt auf 40 Prozent, während die FDP bei 5 Prozent stagniert. Die SPD steigt um einen Punkt auf 26 Prozent, die Grünen legen ebenfalls einen Punkt zu auf 10 Prozent, während die Linke um einen Punkt auf 9 Prozent sinkt. Die Anti-Euro- Partei AfD steigt um einen Punkt auf 4 Prozent, würde aber den Einzug in den Bundestag knapp verfehlen. Damit wären Regierung und Opposition mit jeweils 45 Prozent hier ebenfalls gleichauf. Forsa befragte im Auftrag von RTL vom 16. bis 19. September 1995 Wahlberechtigte.

Eine Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen, die vom 18. bis 19. September durchgeführt wurde und an der 1369 Wahlberechtigte teilnahmen, sieht Schwarz-Gelb bei 45,5 Prozent, die Opposition hingegen nur bei 44,5 Prozent. Damit hätte die Regierungskoalition eine hauchdünne Mehrheit.

Der größte Unsicherheitsfaktor mit Hinblick auf den Wahlausgang bleibt die AfD, die am Donnerstag in einer Umfrage von Insa erstmals über 5 Prozent kam. Umfrageinstitute gehen davon aus, dass die Dunkelziffer bei Wählern der AfD groß ist, sodass am 22. September deutlich mehr Menschen die Partei wählen könnten, als dies derzeit aus den Umfragen ersichtlich ist. Sollte die AfD die 5-Prozent-Hürde überwinden, wäre eine Mehrheit für Schwarz-Gelb unwahrscheinlich. Beobachter rechnen in diesem Fall mit einer Großen Koalition, die allerdings in den Reihen der SPD auf erhebliche Widerstände stößt.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihr SPD- Herausforderer Peer Steinbrück werben bis zuletzt um Wähler: Merkel tritt noch einmal am Samstag bei der Abschlussveranstaltung ihrer Partei in Berlin auf und danach in ihrem Wahlkreis in Stralsund, während Steinbrück einen Tag vor der Wahl seinen letzten Auftritt in Frankfurt am Main hat.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Letzte Umfragen: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Schwarz-Gelb und Opposition"

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  • ES LEBE DIE AfD, ES LEBE PETER OBERENDER!

    Seiner Meinung nach, sollten deutsche sozialschwächere Mitbürger ihre Organe an beispielsweise reiche Chinesen verkaufen, bevor sie auf staatliche Unterstützung zurückgreifen dürfen.

    Wollen deutsche Mitbürger eine solche Alternative???

    Wollt IHR DA AM RECHNER EINEN SOLCHEN VERRAT AN UNSEREM DEUTSCHEN VOLK???

  • Haben Sie doch Mitleid mit den oben Genannten! Sie haben sich als Schlechtredner und Brunnenvergifter Ihr Hartz ein bisschen aufgebessert! Allerdings nutzlos!
    Nun kommt der triste Alltag wieder!
    Shit happens!

  • Peter:
    Genau so ist es. Die AfD will die Politik aus dem Öffentlich-Rechtlichen Bereich entfernen. Es muss wieder Leistung und Kontrolle eingeführt werden, mit weniger Bürgergeld. Heute sind die ÖR mit der Politik verfilzt, überbezahlt, Geldvergeuder. Muss man sich dann über die massive Niederdrückung einer neuen Partei wundern? Das böse Erwachen wird kommen. Die Bürger werden es morgen mit ihren Stimmen für die AfD beweisen! Alle AfD-Freunde sollten auch heute noch überlegen, ob sie morgen noch eine Stimme für die AfD einholen können. Es zählt ungemein!

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