Michael Fuchs
CDU-Politiker zweifelt an Bezahlbarkeit der Wahlversprechen

Michael Fuchs sieht die Finanzierung der Wahlversprechen der Union skeptisch. Hinter weiteren Ausgaben müssen man ein Fragezeichen machen. Dabei meinte er vor allem die sozialpolitischen Vorhaben der Unionspartei.
  • 9

BerlinDer CDU-Wirtschaftsexperte Michael Fuchs hat Zweifel an der Bezahlbarkeit der Wahlversprechen der Unionsparteien angemeldet.

„Alles steht unter Finanzierungsvorbehalt. Da muss man schon wegen der geplanten Hilfen von vier Milliarden Euro für die Flutopfer, die der Bund zahlt, das eine oder andere Fragezeichen an zusätzliche Ausgaben machen“, sagte Fuchs der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ vom Dienstag. Er bezog sich dabei besonders auf sozialpolitische Vorhaben der CDU/CSU.

Das Wahlprogramm der Union, das am Sonntag in Berlin beschlossen werden soll, sieht Mehrausgaben in Milliardenhöhe etwa für höhere Mütterrenten und beim Kindergeld vor. Der Kinderfreibetrag soll nach Medienberichten schrittweise an den Freibetrag für Erwachsene angeglichen werden. Außerdem plant die Union höhere Investitionen in den Bereichen Verkehr und Forschung.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Michael Fuchs: CDU-Politiker zweifelt an Bezahlbarkeit der Wahlversprechen"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Im Kern geht es doch darum das Vermögen weiter von unten nach oben zu verteilen. Die Förderung der Kapitaleigentümer. Dagegen sind Sozialleistungen, oder Herstellung von Chancengleichheit, Familienförderung etc. einzustellen.

    Finanziell gibt es keine Probleme. Das Finanzgenie Merkel hat es ja geschafft 8 Mrd. € für die Fluthilfe "ohne Belastung der Bürger" zu organisieren (neue Staatsschulden). Einfach genial. Wie damals in der DDR. Eine blühende Wirtschaft!

    Also: Weiter geht's! Die maroden Staatsfinanzen werden eh irgendwann kollabieren. Und bis dahin ist das geliehen Geld nach oben verteilt und von den Reichen in Sachwerten und anderen Währungsräumen investiert. Der Staat geht Pleite, die Bürger verlieren ihre Altersvorsorgen und viele ihre Häuser, und keinen (der Reichen und Mächtigen) störts.

    Von daher kann ich nicht genug Wahlgeschenke haben. Und wer am meisten davon verschenkt, den wähl ich dann, in der Hoffnung, dass nicht alles gelogen war wie es für Politiker an sich normal ist.

  • Herr Fuchs hat doch Recht. Zuerst einmal muß ja Europa bedient, die Banken gerettet werden, da bleibt für das eigene Volk kein Geld mehr.
    Das müssen wir doch auch verstehen.
    Das ist alternativlos

  • Es geht doch gar nicht um die Bezahlbarkeit. Wie sagte Merkel
    doch so schön: Man muß nicht glauben, dass nach der Wahl noch gilt, was vorher versprochen wurde (sinngemäß). Von daher ist dieses "Versprechen" doch von vorne herein ein glatte Lüge!

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%