Noch ein Tag bis zur Wahl
Parteien gehen in den Wahlkampf-Endspurt

Noch einmal geben die Wahlkämpfer alles, um Unentschlossene auf ihre Seite zu ziehen. Für Spannung vor der Bundestagswahl am Sonntag sorgen die Umfragen: Sie sagen ein äußerst knappes Rennen voraus.
  • 21

BerlinAm Tag vor der Bundestagswahl kämpfen die Spitzenpolitiker von CDU, SPD und FDP heute noch einmal um Wählerstimmen. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat ihren letzten Wahlkampfauftritt in ihrem Wahlkreis in Stralsund (14:00 Uhr). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück spricht in Frankfurt am Main. Die FDP beendet ihren Wahlkampf in Düsseldorf mit einem Auftritt von Außenminister Guido Westerwelle und Parteichef Philipp Rösler.

Nach den jüngsten Umfragen kann sich Bundeskanzlerin Merkel Hoffnung auf weitere vier Jahre Regierungszeit machen – mit welchem Koalitionspartner ist aber völlig offen. Den Demoskopen zufolge gibt es zwischen dem aktuellen schwarz-gelben Regierungslager und der jetzigen Opposition im Bundestag praktisch ein Patt.

Gebuhlt wird vor allem um die sogenannte Zweitstimme, die die Wahl letztlich entscheidet. Insbesondere die FDP setzt darauf, dass Merkel-Anhänger für sie stimmen, damit sie im Bundestag bleibt und Schwarz-Gelb weitermachen kann. Die Union will das Bündnis mit der FDP ebenfalls fortsetzen, wehrt sich aber gegen die Zweitstimmenkampagne des bisherigen Partners.

SPD und Grüne streben offiziell weiterhin ein rot-grünes Bündnis an, obwohl dies die Umfragezahlen nicht hergeben. Eine Koalition mit der Linkspartei oder eine Duldung durch diese lehnt die SPD ab. In dieser Frage sei sich die gesamte SPD-Führung einig, bekräftigte Steinbrück im „Tagesspiegel“.

Für die Grünen ist trotz schlechter Umfragewerte „noch überhaupt nichts entschieden“, wie Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt beim offiziellen Wahlkampfhöhepunkt am Freitagabend in Berlin bekräftigte. Der Grünen-Spitzenmann Jürgen Trittin nannte bei „Zeit Online“ ein besseres Ergebnis als bei der Bundestagswahl 2009 als Wahlziel. Damals holten die Grünen 10,7 Prozent.

Seite 1:

Parteien gehen in den Wahlkampf-Endspurt

Seite 2:

Umfragen sehen Merkel vorne

Kommentare zu " Noch ein Tag bis zur Wahl: Parteien gehen in den Wahlkampf-Endspurt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • NPD oder gar nichts wählen


    Die einzige, die EINZIGE Alternative zum Nichtwählen ist die NPD. Diese Partei kann jede Stimme brauchen (Stimmen bringen Geld)

    Selbst wenn man sie nun als Clownstruppe oder ähnliches wahrnimmt, sie sind die einzigen, die sich trauen öffentlich zu sagen, was hier in diesem Land läuft und den etablierten Parteien mit ihrer "Deutschland-Abschaffungspolitik" entschiedene Paroli bieten.

    Und dasist wohl auch einer der Hauptgründe, weshalb diese Partei so über alle Maßen hinaus von etablierten Parteien ihren Hausmedien verhetzt und diffamiert wird.


    In den neuen Bundesländern sitzt die NPD auch nur in der Opposition und stellt nicht die Regierung, trotzdem ist der Widerstand gegen die Überfremdung dort offener, stärker und um Längen effektiver als im Westen der BRD.


    Alle anderen großen Parteien, von AfD bis Die Freiheit, von Pro bis zu den Piraten und die Blockpartei CDUSPDFDPGRÜNLINKS sind UNWÄHLBAR.

    Siehe auch:

    http://schwertasblog.wordpress.com/2013/09/19/btw-2013/

  • gemach gemach

    Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten

  • Was soll die beschissene Aufregung

    Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst verboten

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%