Porsche-Betriebsratschef Hück „Mein Traumjob wäre Jugendminister“

Uwe Hück hat eine steile Karriere vom Maler und Lackierer zum Betriebsratschef bei der Sportwagenschmiede Porsche hinter sich. Doch das SPD-Mitglied will noch höher hinaus. In der Politik würde er seinen Traumjob finden.
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Porsche-Konzernbetriebsratschef Uwe Hück: „Die Narben sind da, aber ich kann aufrecht laufen.“ Quelle: dpa

Porsche-Konzernbetriebsratschef Uwe Hück: „Die Narben sind da, aber ich kann aufrecht laufen.“

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DüsseldorfPorsche-Betriebsratschef Uwe Hück würde es in seinem Leben gerne noch zum Minister bringen. „Ja, einen Traumjob habe ich noch, nämlich in die Politik zu gehen“, sagte er im Interview mit dem Handelsblatt. „Ich würde mich gerne für die Jungen einsetzen. Ein Jugendministerium würde mich reizen. Eines, das die Jungen begleitet, von der Schule bis zur Ausbildung“, so Hück. „Viele Jugendliche haben das Gefühl, dass sie außerhalb der Diskussion stehen. Jedem muss klar sein: Die Jugend wird dieses Land einmal führen. Wir müssen sie dazu anleiten, dass sie das Land gut führen wird.“

Der 51-Jährige ist Mitglied der SPD und engagiert sich ehrenamtlich für benachteiligte Jugendliche. Er sage seinen Jugendlichen: „Du musst hinfallen, um wieder aufzustehen. Das Scheitern gehört dazu. Das ist meine Philosophie.“

Seine eigene Niederlage im spektakulären Übernahmekampf mit VW vor vier Jahren hat er offenbar gut verkraftet. „Die Narben sind da, aber ich kann aufrecht laufen. Ich habe neue Partner bekommen. Ich kann mit VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh wirklich gut, wir sind Freunde geworden“, sagte Hück. „Ich musste mich ändern, ich musste lernen, global zu denken. Jetzt habe ich hier eine tolle Aufgabe.“

Hück ist einer der prominentesten Gewerkschafter Deutschlands und bekannt für seine Vorliebe zum offenen Wort. Zuletzt sorgte er innerhalb der IG Metall für Diskussionen, als er den Tarifabschluss in der Metall- und Elektroindustrie ablehnte und dann auch noch verlangte, in Tarifabschlüssen künftig Extra-Prämien für Gewerkschaftsmitglieder zu vereinbaren. „Ich will Gewerkschaftsmitglieder nicht besserstellen“, verteidigte Hück seinen Vorstoß, „ich will sie erst mal gleichstellen. Bisher werden sie benachteiligt. Mitglieder zahlen Beiträge, Nichtmitglieder aber nicht. Das heißt: Das Nichtmitglied hat mehr.“

Porsche stehe gut da. „Uns geht's saumäßig gut“, sagte Hück. „Ich bin besessen von Produktivität und Flexibilität. Ich werde mich immer dafür einsetzen, dass eine Firma Gewinne macht, damit sie das Soziale finanzieren kann. Der Erfolg von Porsche gibt uns Recht. Wir zahlen eine Prämie von 8.111 Euro, die hat sogar die Küchenfrau bekommen. Das finde ich in Ordnung.“

  • kup
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8 Kommentare zu "Porsche-Betriebsratschef Hück: „Mein Traumjob wäre Jugendminister“"

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  • Ein Dummschwätzer: Lebt im Luxus bei Porsche und denkt, so sieht es in ganz Deutschland aus. Im Ausgeben anderer Leute Geld ist jeder stark.

  • Wir hatten schon Taxifahrer und Fliesenleger als Minister.Warum nicht mal einen vom Typ Türsteher?Kommt bestimmt gut an.

  • "„Mein Traumjob wäre Jugendminister“

    Der hat auf der politischen Bühne gerade noch gefehlt. Ein Schwätzer par excellence und in Punkto Wissen und Bildung eine blanke Nullnummer......

  • Er hat es, warum und wie auch immer, geschafft, in Bereiche aufzusteigen, die weder seinem Intellekt, noch seinen Fähigkeiten, entsprechen. Dass er nun nach Politik strebt und einen ruhigen Auslaufposten sucht, zeigt, dass er eigentlich satt ist und ihm keine Dummheit mehr schaden kann.
    Eigentlich beste Voraussetzung um politisch Karriere zu machen, insbesondere in der SPD und bei den Grünen.

  • Zitat : „Mein Traumjob wäre Jugendminister“

    - erstmal den Schulabschluß nachholen, Blender !

  • Hück ist ein Selbstdarsteller u. prolohafter Schwäzer.
    Hück hat seiner Zeit Wiedeking skrupellos verraten!
    Hück muss weg.

  • So ein selbstverliebter blinder Naivling sollte nie Minister werden, dann dann würde es peinlich werden.

  • Alle wollen nach "oben". Aber "oben" gibt es zu wenig Stühle. Platz für neue Stühle findet sich - das ist meine Sorge.
    Bitte nicht noch einen Jugendminister ! Was für eine Idee ! Damit hat sich Hück auf dem Weg nach "oben" schon mal selbst disqualifiziert.

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