Rückzug
Schröder will nicht mehr Familienministerin sein

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder zieht sich zurück. Nach der Wahl möchte die CDU-Politikerin mehr Zeit mit ihrer Tochter verbringen. Die Entscheidung hatte sie bereits lange getroffen.
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BerlinDeutschland bekommt eine neue Bundesfamilienministerin: Amtsinhaberin Kristina Schröder erklärte noch am Wahlabend trotz des Sieges ihrer CDU ihren Rücktritt. „Ich habe mich entschieden, für das nächste Kabinett nicht wieder als Ministerin zur Verfügung zu stehen“, schrieb sie am Sonntagabend auf ihrer Homepage. „Ich möchte zukünftig mehr Zeit für meine Familie haben, vor allem für meine Tochter Lotte“, schrieb sie als Begründung.

Diese Entscheidung stehe für sie schon lange fest. „Angela Merkel, unsere Bundeskanzlerin, habe ich schon zu Beginn dieses Jahres darüber informiert“, erklärte Schröder. Ihr Schritt bedeute nicht, dass ein Ministeramt prinzipiell nicht mit einer Familiengründung vereinbar sei. „Ich habe das ja in den letzten Jahren selbst hinbekommen, zusammen mit meinem Mann.“ Sie wolle aber als Bundestagsabgeordnete weiterarbeiten.

Schröders Mann gehörte ebenfalls der schwarz-gelben Bundesregierung an. Ole Schröder ist Staatssekretär im Innenministerium.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Was ist so schlimm dran, wenn eine Frau sich mehr Zeit für ihr Kind nehmen will? Das ist ja wohl die Hauptbegründung gewesen. Nun, ein Abbild unserer Gesellschaft. Das zählt heute nichts mehr. Wenn das der wahre Grund ist, hat Sie meinen Respekt. Andererseits ermutigen mich die Wahlen in Bayern und im Bund, dass doch noch ein paar mehr Menschen so denken wie ich.

  • So versorgt vom Staat wie ihr Mann und sie selber, kann man neidisch werden wenn ich Neid kennen würde.

    Aber man kann nicht auf eine Einzelperson sehen, alle sind im Bundestag gut versorgt und Reden für 10 000.-EU und mehr und trotzdem ein Bundestagsmandat das man nicht nutzt für 8100.- ist doch das Schlaraffenland.

    Ach ja Urlaubsreisen Türkei z.b getarnt als Dienstreisen kommen noch dazu.

  • Das Küken hat sich seine Gouverment-Pensionsansprüche gesichert, da länger als vier Jahre dort aktiv präsent gewesen. Damit ist der Fall erledigt. Das ist heutige Emanzipation. Nur das GEld zählt, nicht das Menschliche. Das Geld ist heute das Hühnerauge des Geistes - Küken tragen dieses hinaus in die Welt!

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