Serie „Bodycheck“
Mit seiner Stimme fängt Trittin keine Stimmen

Geballte Fäuste, stechende Zeigefinger, das Spiel mit der Stimme – auf welche Gestik setzen Spitzenpolitiker und wie wirkt sie? Ein Körpersprachen-Experte analysiert die Kandidaten. Heute: Das grüne Spitzen-Duo.
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DüsseldorfWenn man das Bild eines wahlkämpfenden Politikers vor Augen hat, dann ist das häufig dieses: Mit wildem Fuchteln von Hand und Arm stellt er sein Aggressionspotenzial unter Beweis. Der eine Spitzenkandidat der Grünen, Jürgen Trittin, ist so einer. Immer wieder schlägt er mit einem oder sogar beiden Armen virtuelle Feinde tot. Dabei macht dieses Verhalten am Rednerpult auf mich den Eindruck, als hätte ihm das jemand beigebracht. Denn seine Schläge passen eigenartigerweise nicht synchron zu den Worten, wirken also nicht authentisch. Im übrigen ist es auch keineswegs zeitgemäß, so viel Aggression zu zeigen.

Die Präsenz, die Jürgen Trittin bei seinen Live-Auftritten hat, allein schon durch seine Statur, erleben nur die wenigsten Wähler. Deshalb beschränkt sich diese Analyse auch auf den Eindruck, den jene Zuschauer gewinnen, die Trittin via TV bei seinen Reden im Bundestag oder in Interview-Situationen erleben. Wen wir aber hauptsächlich durch die Medien kennen, den können wir nur durch Körpersprache und Stimme einschätzen. Und selbst dann, wenn wir intensiv Wahlprogramme lesen und vergleichen, wird unser Unterbewusstsein immer noch ein gewichtiges Wörtchen mitreden.

Heute wird von Politikern erwartet, dass sie uns zuverlässig und mit kühlem Kopf durch die größten Krisen führen können. Der cholerisch aufbrausende Politiker-Typ à la Chruschtschow, der bei einer UN-Rede einen dritten Schuh dabei hatte und mit diesem wütend aufs Rednerpult schlug, ist heute nicht mehr gefragt. Vielmehr ist es das Ziel, Vertrauen zu gewinnen. Inhaltlich gelingt dies Trittin sicher bei seiner Wählerschaft. Doch Körpersprache wirkt unbewusst, wirkt tiefer. Und wer mit seinem Finger auf die Zuhörer einsticht oder mit der Faust auf sie schlägt, regt Abwehrmechanismen an.

Auffällig bei Trittin ist, dass er den Oberkörper oft eigenartig weit nach hinten lehnt. Und, dass selbst in emotional-aggressiven Phasen oft eine Hand für längere Zeit in seiner Hosentasche verschwindet. Das ist nicht gerade der Weg, Sympathien – und dadurch Vertrauen – zu gewinnen. Versteckte Hände wirken immer negativ.

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  • Die Grünen sind Deutschlandhasser und Deutschlandabschaffer!
    Da muß man derren Sprache und Gestik nicht bemühen!
    Nach Wahlumfragen liegen die jetzt bei ca. 10%, Tendenz stark fallend!
    Hoffentlich kommen die nie mehr in den Bundestag!

  • Längst brennt Trittin nicht mehr: er ist lediglich entbrannt in seine großen Hoffnungen, vlt schleimt er sich deswegen an den großen Rollstuhlfahrer heran, der wenigstens noch als Einpeitscher der Republik, selbst aus dem Rollstuhl heraus, Geltung zu realisieren vermag.

  • Wer sich als "Grüner" versteht, der wählt sowieso gleich die Richtige Partei. Die ÖDP!!!
    Die Grünen sind nicht mehr grün, sondern mutiernen zu einer kommunistischen Verbots- und Gleichschaltungspartei von überholten Ideologie-Ritualen.

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