SPD-Kanzlerkandidat
Steinbrück kündigt Karriere-Ende an

Schluss, aus und vorbei! SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück will nach der Niederlage bei der Bundestagswahl kein Amt mehr in der Partei übernehmen. Er wolle ein „geordnetes Ende“, sagte Steinbrück.
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BerlinDer unterlegene SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat als Konsequenz aus dem Wahlergebnis seinen Rückzug aus der ersten Reihe der Politik angekündigt. Er strebe kein Amt mehr in der Partei und in der Bundestagsfraktion an, sagte er am Freitagabend nach dpa-Informationen bei einem nicht-öffentlichen SPD-Parteikonvent in Berlin vor 200 Delegierten. „Meine Karriere wird ein geordnetes Ende finden“, wurde der 66-Jährige zitiert.

Steinbrück habe in einer bewegenden Rede die politische Verantwortung für das Wahlergebnis übernommen, hieß es. Die SPD war am vergangenen Sonntag auf 25,7 Prozent der Stimmen gekommen. Steinbrück verfehlte damit sein Wahlziel einer rot-grünen Mehrheit. Er kündigte aber nach der Wahl an, bei möglichen Koalitionsverhandlungen mit der Union noch der SPD angehören zu wollen und sein Bundestagsmandat anzunehmen.

Steinbrück war von 2002 bis 2005 nordrhein-westfälischer Ministerpräsident und von 2005 bis 2009 Bundesfinanzminister und stellvertretender SPD-Chef. Seit 2009 hat er kein Parteiamt mehr. Im Dezember 2012 wurde der gebürtige Hamburger zum Kanzlerkandidaten gekürt. Im Wahlkampf hatte er bereits angekündigt, dass er für ein Ministeramt in einer großen Koalition nicht zur Verfügung stehe.

Als einstiger Unterstützer der Reform-Agenda 2010 von Kanzler Gerhard Schröder hatte Steinbrück in der Partei zeitweise keinen leichten Stand. Im Wahlkampf ließ er sich aber trotz seiner Forderung nach „Beinfreiheit“ für ein eher linkes Wahlprogramm einbinden. Nach anfänglichen Pannen fasste Steinbrück im Endspurt vor dem Bundestagsvotum Fuß und beeindruckte auch die eigenen Genossen mit unermüdlichem Einsatz.

Mehr zum SPD-Parteikonvent lesen Sie hier.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " SPD-Kanzlerkandidat: Steinbrück kündigt Karriere-Ende an"

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  • bis zur letzten secunde hat dieser vollidiot und dorftrottel nicht gemerkt dass er nie bundeskanzler,mangels eignung und karisma werden kann.schon alleine diese tatsache muss grund dafuer sein ihm voll min den arsch zu treten,dass er niemals irgendeine fuehrungsposition wo auch immer zukuenftig ausfuellen kann.als Strassenheini kann er den Polit-mist wegkehren,den seine SPD und CDU desperados taeglich fabrizieren.

  • Vermissen werden ihn wegen der "markigen" Sprüche nur der orinäre Bild-Leser und der Stammtisch-Politiker.
    *
    Es gehört eben doch mehr dazu, um das Land auch international mit Würde zu vertreten.

  • Ein Ende als deutscher Dorftrottel. Gemeine Arbeit kann der stolze Hamburger halt nicht. Nur arbeiten lassen.

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