Umfrage
Grüne rutschen in einstelligen Bereich

Zum ersten Mal seit 2009 sind die Grünen unter die Zehn-Prozent-Marke gefallen. In der neuesten Forsa-Erhebung verliert auch die Union einen Punkt, die FDP gewinnt hinzu. Für Piraten und AfD stehen die Chancen schlecht.
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BerlinRund anderthalb Wochen vor der Bundestagswahl hat die Regierungskoalition einer Forsa-Umfrage zufolge in der Wählergunst weiterhin einen hauchdünnen Vorsprung vor der Opposition. Wie der am Mittwoch veröffentlichte „Wahltrend“ der Zeitschrift „Stern“ und des TV-Senders RTL ergab, kommt die Union auf 39 Prozent (minus einen Punkt) und die FDP auf sechs Prozent (plus einen Punkt). Die SPD gewinnt im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte auf 25 Prozent.

Die Grünen dagegen geben zwei Punkte ab auf neun Prozent und kommen zum ersten Mal seit Mai 2009 nur auf einstellige Zustimmungswerte. Der Spitzenkandidat der bayrischen Grünen für die Bundestagswahl, Anton Hofreiter, reagierte gelassen auf die schlechten Umfragewerte für die Bundespartei.

„Wir haben uns vor zwei Jahren durch die Umfragewerte nicht verrückt machen lassen und bleiben auch jetzt auf dem Teppich“, sagte der Vorsitzende des Bundestags-Verkehrsausschusses Handelsblatt Online. „Entschieden wird nicht in Umfragen, sondern an der Wahlurne.“ Vor zwei Jahren lagen die Grünen noch bei 25 Prozent. Seit einigen Wochen befinden sie sich bei allen Meinungsforschern im Sinkflug.

Die Linkspartei hingegen klettert im „Wahltrend“ auf zehn Prozent. Die eurokritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) fällt um einen Punkt auf drei Prozent. Forsa-Chef Manfred Güllner sagte dem „Stern“, es sei schwer einzuschätzen, ob die AfD den Sprung ins Parlament schafft – „auch weil viele ihrer Anhänger jegliche Auskunft verweigern“. Doch es spreche viel dafür, dass die AfD unter fünf Prozent bleibt. Drei Prozent erreicht der Umfrage zufolge auch die Piraten-Partei.

Nach dem TV-Duell haben sich auch die persönlichen Werte von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück verbessert. Wenn die Deutschen ihren Kanzler direkt wählen könnten, würden sich 26 Prozent für den Sozialdemokraten entscheiden. Das sind drei Punkte mehr als in der Woche zuvor. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) verliert drei Punkte, erhält mit 52 Prozent aber immer noch doppelt so viel Zustimmung wie ihr Herausforderer.

Das Forsa-Institut befragte zwischen dem 3. und 9. September 2500 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger. Die statistische Fehlertoleranz beträgt plus/minus 2,5 Prozentpunkte. 28 Prozent der Bürger wollen laut Forsa nicht an der Wahl teilnehmen oder sind noch unentschlossen.

Agentur
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Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
Dietmar Neuerer
Dietmar Neuerer
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  • Hoffentlich rutschen sie in den 1% Bereich. Noch besser wäre, sie würden auschwärmen und alle Regierungen in der Welt beraten, Erneuerbare zu installieren. Das wäre besser für das Klima und für Deutschland. Dann wären sie nämlich fort.

  • Zum Glück waren die Grünen so dumm, ihre Steuererhöhungsorgie vor den Wahlen anzukündigen. Dazu der den Gutmenschen eigene Bevormundungsmist (veggieday) der wesensimmanent ist, davon wenden sich immer mehr Wahlberechtigte ab. Dem indoktrinierten Teil der Kernwählerschaft ist dies eh egal, der arbeitet als Staatsdiener und freut sich auf seine Beamtenpension nach einem Arbeitsleben mit einer Wochenstundenzahl und Jahresurlaubstagen, von dem jeder Selbständige und Angestellte der privaten Wirtschaft nur träumen kann.

  • da gerade in Heidelberg viele jüngere Personen anwesend waren, ist Ihre Unterstellung aus der Luft gegriffen und von ohnehin äußerst geschmacklos.

    Wenn Sie konkrete Belege haben, können Sie diese (gerne auch mit den entsprechenden Zeitungsausschnitten) kund tun - da dies nicht geschehen wird wünsche ich trotzdem jetzt schon einen schönen Abend

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