Umfrage
Schwarz-Gelb baut seinen Vorsprung aus

Union und FDP kommen im einer neuen Umfrage auf 46 Prozent – und distanziert damit ein Bündnis aus SPD und Grünen, das weiter an Punkten verliert. Der Gewinner des jüngsten Wahltrends ist aber eine der kleinen Parteien.
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BerlinDie in den Umfragen abgestürzte Piratenpartei profitiert offenbar von der NSA-Spähaffäre und der anhaltenden Debatte über Datenschutz in Deutschland. Im neuen Wahltrend von „Stern“ und RTL verdoppelt die Partei ihr Ergebnis von 2 auf 4 Prozent. Das ist ihr bester Wert in dieser Forsa-Umfrage seit Mitte Januar.

Bei den großen politischen Lagern konnte Schwarz-Gelb den Vorsprung wegen der Schwäche von Rot-Grün ausbauen. Die CDU/CSU verharrt bei 41 Prozent, die FDP bei 5 Prozent. Die SPD dagegen fällt um einen Punkt auf 22 Prozent, die Grünen sinken um zwei Punkte auf 12 Prozent. Die Linke legt um einen Punkt auf 9 Prozent zu.

Zwei Monate vor der Bundestagswahl hat die Regierungskoalition mit 46 Prozent einen Vorsprung von drei Punkten auf SPD, Grüne und Linke, die zusammen auf 43 Prozent kommen. Die statistische Fehlertoleranz liegt laut Forsa bei plus/minus 2,5 Prozentpunkten.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Umfrage: Schwarz-Gelb baut seinen Vorsprung aus"

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  • 'Sabine' sagt
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    An Rechner:

    Bei bild.de wurde eine Umfrage mit 630000 Teilnehmern gemacht und auch da hat die Alternative für Deutschland 15 % der Stimmen bekommen.
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    Diese Umfrage war ebensowenig repräsentativ wie das "Wahlometer".

    Auch hier war die Beteiligung selbstinitiiert.

    Weshalb man auch hier die Faktoren überdurchschnittliche Beteiligung frustrierter Wähler und organisierte Stimmungsmache einkalkulieren muß.

  • An Rechner:

    Bei bild.de wurde eine Umfrage mit 630000 Teilnehmern gemacht und auch da
    hat die Alternative für Deutschland 15 % der Stimmen bekommen.

    http://www.bild.de/politik/inland/bundestagswahl/so-ticken-die-millionen-nicht-waehler-30833378.bild.html

  • "Es ist doch ganz einfach: Wenn ein Wähler Herrn Oppermann als Innenminister, Herrn Steinbrück als Bundeskanzler, Herrn Omnipour als Verteidigungsminister und Frau Schwesig als Familienministerin haben möchte dann sollte er Rot - Grün wählen. Aber kann das wirklich ernsthaft jemand wollen? Um Rot Grün oder auch Linke herum kommt übrigens auch nicht wessen Absicht es ist dieses prosperierende Land an die Wand zu fahren, um ein paar Frösche zu retten, oder aber auch um die schleichende Islamisierung in D voranzutreiben. Es gibt also immer Möglichkeiten wider die Vernunft zu handeln, und das nennt man dann Demokratie und ich bin wirklich froh darüber daß es so ist, auch wenn ich selbst doch lieber dazu beitragen möchte dieses Land weiter voranzubringen, im wohlverstandenen Interesse aller Bewohner, vor allem aber der Urbevölkerung.

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