Umfrage

Schwarz-gelbe Mehrheit, Rot-Grün verliert

Es sind noch 38 Tage bis zur Bundestagswahl und SPD und Grüne verlieren stetig an Beliebtheit. Union und FDP stehen laut Umfrage weitaus besser da. Doch auch sie erreichen nur eine knappe Mehrheit.
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Wahlplakate für die Bundestagswahl 2013 der CDU und der SPD. Laut Umfrageergebnissen hätten einige Bürger gerne eine große Koalition. Quelle: dpa

Wahlplakate für die Bundestagswahl 2013 der CDU und der SPD. Laut Umfrageergebnissen hätten einige Bürger gerne eine große Koalition.

(Foto: dpa)

BerlinGut fünf Wochen vor der Bundestagswahl werden die Erfolgsaussichten von SPD und Grünen einer neuen Umfrage zufolge immer schlechter. Union und FDP können dagegen auf eine Wiederwahl hoffen: Im jüngsten „ARD-Deutschlandtrend“ erreicht Schwarz-Gelb eine knappe Mehrheit von 47 Prozent.


Die Union kommt zurzeit weiter auf 42 Prozent, die FDP unverändert auf 5 Prozent, wie die am Donnerstag veröffentlichte Umfrage von Infratest dimap ergab. SPD (25 Prozent) und Grüne (12 Prozent) verlieren hingegen je einen Punkt. Zusammen mit der Linken (8 Prozent/plus 1) kommt die Opposition auf insgesamt 45 Prozent.
Bei der Direktwahlfrage büßen beide Kandidaten ein, Kanzlerin Angela Merkel liegt aber mit 55 Prozent (minus 5) weiterhin deutlich vor SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück (22 Prozent/minus 6). Mit 23 Prozent Zustimmung hätten die Bürger am liebsten eine große Koalition.

  • dpa
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32 Kommentare zu "Umfrage: Schwarz-gelbe Mehrheit, Rot-Grün verliert"

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  • @ Muldrich

    Unsere beliebte Frau Doktor Angela Merkel war schon in der DDR unsere geliebte Genossin, als sie noch in Diensten der SED-Jugendorganisation beheimatet war. Und für uns wird sie auch immer Genossin bleiben. Das ehrt unsere Kanzlerin und schädigt sie nicht. Und in der CDU hat sie das Fußvolk auch schon zivilisiert, die reden sie dort auch mit Genossin an.
    Bei Ihnen kann es sich nur um einen ahnungslosen Blödwessi ( AfD-Alternative für Deppen ) handeln !

  • Eddie:
    Wollen Sie Merkel schädigen, indem Sie sie "Genossin" nennen? Auf den roten Wahlplakaten sieht man Merkel bereits!

  • Dass einer der beiden Blöcke derzeit eine einfache Mehrheit hat ist schon unglaubwürdig genug.
    Aber dass uns jetzt noch die Looserpartei von unserem Aussenministerial-Gatten als 5 % Prozent verkauft werden soll.. ist zuviel, das glaubt kein Mensch. Ehrlich.

  • @Eddie
    Sie schreiben neuerdings in Gedichtform? Leider etwas abstrakt und etwas unkoordiniert, aber immerhin ein Versuch...
    Üben Sie weiter und vor allem, immer schön aus Grimms Märchen vorsingen lassen.

  • Was soll die ganze Aufregung um diesen Wahl"kampf"?

    Für einen Schweizer ist es unvorstellbar, dass eine auch nur halbwegs wichtige politische Entscheidung getroffen wird, ohne dass die Bürger (per Volksentscheid) das letzte Wort haben.
    Die Schweizer Regierung hat im wesentlichen geschäftsführende Funktion.

    Die Macht liegt beim Volk (= Volksherrschaft = Demokratie).

    Wir dagegen haben eine „parlamentarische (Pseudo-)Demokratie" nach US-amerikanischem Vorbild.

    Die Macht liegt in den Händen mafiöser Parteiorganisationen, die eng mit der Wirtschaft verflochten sind. In Entscheidungspositionen gelangt nur, wer sich in die richtigen Seilschaften einklinkt und fleißig Lobbyarbeit leistet.

    Das System sorgt dafür, dass wir immer von korrupten Opportunisten regiert werden. Ehrliche Charaktere werden schon auf kommunaler Ebene aussortiert.

    Wir dürfen gelegentlich wählen, aber egal wie die Wahlen ausgehen: Die Hörigkeit der Politik gegenüber Wirtschaft und Banken bleibt kontinuierlich erhalten. (Deshalb sind die Amis und ihre Vasallen ja so geil darauf überall auf der Welt - sofern nicht gerade ein folgsamer US-freundlicher Diktator an der Macht ist - andere Länder zu "befreien" und "ihre" Demokratie zu etablieren.)

    Das ist „marktkonforme Demokratie“ (= O-Ton Angela Merkel = Herrschaft des Kapitals), die mit echter Demokratie nichts mehr gemein hat!

  • Der "wahl-o-meter" ist keine Umfrage, sondern angeblich eine Zählung von Tweets auf Twitter. Das ganze Ding ist also
    Unsinn und wahrscheinlich von einem AfD-Sympathisanten/Mitglied initiiert - und/oder einfach nur ein billiger Fake, ein nettes Bildchen im Internet, auf
    dem die Zahlen gelegentlich ein bisschen geaendert werden (manuell oder per Zufallsgenerator), damit es den Anschein erweckt, dass da Zahlen verarbeitet werden... Dass die Alternative fuer Deppen den Wahl-O-Meter bewirbt, ist
    jedenfalls ein deutlicher Hinweis darauf, dass die AfD damit zu tun hat...

  • So ist es. Diese "Umfragen" sind ein weiterer Mechanismus zur Unterdrückung kleinerer Parteien und zur Wahlmanipulation im Sinne derer, die die Institute finanzieren (u.a. Blockparteien via unserer Rundfunk-Steuer). Früher war die Publikation solcher Umfrage-Ergebnisse kurz vor der Wahl AUS GUTEM GRUND verboten - die Möglichkeit zur Wahlmanipulation war zu offensichtlich und damals im Gegensatz zu heute offenbar unerwünscht.

    Aber inzwischen sind wir ja weiter, was die Unterdrückung von unliebsamen Parteien geht:

    http://ef-magazin.de/2013/08/13/4394-goettinger-sumpf-gruener-terror

    “Nie wieder Faschismus”, singt die Grüne Jugend und spielt SA! (unbekannt Blogkommentator)

    „Wenn der Faschismus wiederkehrt, wird er nicht sagen: «Ich bin der Faschismus» Nein, er wird sagen: «Ich bin der Antifaschismus».“
    Ignazio Silone zugeschrieben, siehe Wikipedia.


  • Ja, die Handelsblatt-Redaktion mag keine Werbeflächen. Das ist der beliebte Vorwand, um irgendwelche Links zum Wahlometer (ich nehme an, darum handelte es sich) zu unterdrücken.
    Dort ist nämlich die AfD bei knapp 11%, wie sich jeder selbst überzeugen kann:
    wahl-o-meter.com/Willkommen.html

  • "Das müsste doch ein gefundenes Fressen sein für die AfD! Damit in die Öffentlichkeit gehen!"

    Bin ich auch dafuer - damit die AfD ihre Inkompetenz oeffentlich macht. Der Autor dieses Artikels macht bloss Werbung fuer sein Buch (Link anklicken: sofort kommt die Werbung...) und zeigt unter "Profil" keine Referenz oder Ausbildung/Lebenslauf, die ihn als Experten fuer irgend etwas ausweisen wuerde... Jedenfalls ist die Zahl schoen gross, wahrscheinlich aus dem A... gezogen und grober Unfug. Bestenfalls hat dieser Herr Wittmann die "Verbindlichkeiten" (d.h. zum groessten Teil die Einlagen der Kunden der Banken) addiert, um seine "Horror-Zahlen" zu produzieren, dabei aber geflissentlich uebersehen, dass die Bilanz 2 Seiten hat, die eine heisst Passiva, (EK+Verbindlichkeiten), die andere Aktiva - und siehe da, auf der Seite, "Aktiva" gennant, finden sich bei 10 Billionen Verbindlichkeiten auch ueber 10 Billionen Forderungen und Guthaben (Barguthaben, Guthaben bei anderen Banken, Wertpapiere, Forderungen, d.h. Kredite)... Haben Sie mal ueberlegt, wieso die Banken in Spanien, GR oder auch D keine Hilfen in Billionen-Hohe brauchten, sondern "nur ein paar Milliarden"? Wahrscheinlich nicht... AfD ist halt die Alternative fuer Deppen, q.e.d. ...

  • Zitat: "Dieses Vorgehen stieß in der Publizistik und Wissenschaft auf Kritik."

    Der lobenswerte Versuch (wenn es denn einer war) aus dem letzten Jahrtausend von Frau Köcher, die heute schon vergessenen Reps aus dem Landtag zu halten, war ja erfolglos.
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8906557.html

    Das ist eigentlich ein gutes Beispiel dafür, dass der Versuch, durch die Veröffentlichung von Meinungsumfragen Meinungen zu beeinflussen letztendlich erfolglos wäre.

    Meinungsforschungsinstitute definieren ihre Qualität über ihre Trefferquote. Wer mehrmals "daneben" liegt, bekommt keine Aufträge mehr.

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