Zweites Duell Der Euro – Meisterstück oder Europas Verderben?

Auf die Energiewende folgt die Euro-Krise: Zum zweiten DeutschlandDuell treten Bernd Lucke, Chef der Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ und Ralph Brinkhaus, Finanzexperte der CDU, gegeneinander an.
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Am 22. August geht es beim DeutschlandDuell um den Euro.

Am 22. August geht es beim DeutschlandDuell um den Euro.

BerlinDas DeutschlandDuell zur Energiewende war Teil eins der Veranstaltungsreihe von von Handelsblatt Online und Zeit Online. Für Zündstoff sorgt auch das zweite Thema: „Der Euro – Europas Meisterstück oder Europas Verderben?“. So lautet die Frage, der wir uns am Donnerstag, 22. August, widmen. Zum Duell treten an: Bernd Lucke, Chef der Anti-Euro-Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und Ralph Brinkhaus, CDU-Abgeordneter und Mitglied im Bundestags-Finanzausschuss. Es moderiert Oliver Stock, Chefredakteur von Handelsblatt Online.

Mitdiskutieren können auch unsere Leser: Via Twitter und per Mail. Schicken Sie uns einfach Ihre Fragen, Anregungen, Diskussionsbeiträge unter dem Hashtag #dduell oder per Mail an deutschlandduell@handelsblatt.com

Die Eurokrise und die Zukunft Europas sind als Thema immer noch brandaktuell. Die gemeinsame Währung, die einst das Sprungbrett zu einem politisch geeinten Europa sein sollte, polarisiert angesichts der vielen ungelösten Probleme mehr denn je. Ein Patentrezept zur Lösung der Krise gibt es nicht. Die Politik tut sich schwer mit der Eindämmung neuer Risiken. Und der harte Sparkurs, der den schuldengeplagten Südländern verordnet wurde, stößt bei den betroffenen Bürgern auf teilweise massiven Widerstand. Zumal der immense Spardruck die Lage der Länder nicht verbessert. Im Gegenteil: Die Statistikbehörde Eurostat wies jüngst darauf hin, dass der Schuldenstand im Euro-Raum sogar steigt. Wo stehen wir also heute – und welche Antworten muss die Politik auf die Krisenproblematik geben? Antworten auf diese Fragen gibt es am 22. August ab 18 Uhr.

Am 3. September heißt es ab 19 Uhr: „Generationen und soziale Gerechtigkeit“. Es duellieren sich Sascha Vogt, der Bundesvorsitzende der Jusos, und Katharina Nocun, die in diesem Frühjahr von der Piratenpartei zur Politischen Geschäftsführerin gewählt wurde.

Beim vierten und letzten DeutschlandDuell vor der Bundestagswahl stehen sich am 11. September, ab 18 Uhr Lisa Paus, Obfrau der Grünen im Bundestags-Finanzausschuss, und Martin Lindner, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, gegenüber. Ihr Thema: Steuern rauf oder runter – was bringt mehr Gerechtigkeit? Schon vor vier Jahren gab es einen Steuerwahlkampf. Damals versprach vor allem die FDP eine radikale Umkehr im System. „Einfach, niedrig und gerecht“ sollte es zugehen. Doch durchgesetzt haben die Liberalen ihr Versprechen nicht. Erst scheiterten sie an CDU-Finanzminister Wolfgang Schäuble, dann an der Euro- und Staatsschuldenkrise. Der vielfach geäußerte Wunsch, dass es gerechter zugehen solle im Steuersystem, ist aber geblieben.

Dass sich etwas ändern muss, dürfte allen klar sein. Denn die gute Konjunktur, ordentliche Gewinne der Unternehmen und kräftige Lohnerhöhungen in Verbindung mit mehr Beschäftigten lassen die Steuern üppiger denn je sprudeln. Klar, dass auch die Bürger davon profitieren wollen. Antworten geben die Parteien in diesem Bundestagswahlkampf – doch an der Gerechtigkeitsfrage scheiden sich die Geister. SPD, Grüne und Linkspartei wollen die Steuerlast für Gut- und Spitzenverdiener sowie Vermögende deutlich nach oben schrauben und Geringverdiener im Gegenzug entlasten. Für Union und FDP sind Steuererhöhungen dagegen tabu. Vielmehr sollen schleichende Mehrbelastungen durch den Steuertarif („kalte Progression“) verhindert werden. Nur welcher Weg ist der Richtige?

Bei der dritten und vierten Veranstaltung können Sie noch live vor Ort mit dabei sei. Dazu müssen Sie sich jedoch vorab eine Karte reservieren. Hier finden Sie die Buchungsseite.

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17 Kommentare zu "Zweites Duell: Der Euro – Meisterstück oder Europas Verderben?"

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  • 22.09.2013 Alternative für Deutschland wählen!

    -Schluss mit der Schuldenunion
    -Gegen Eurobonds
    -Für Vertragstreue
    -Gegen den Bruch des Vertrags von Maastricht
    -Kein europäischer Zentralstaat
    -Volksabstimmung über die Eurorettung
    -Mehr direkte Demokratie
    -Einwanderung muss gesteuert werden
    -Bezahlbare Energie, statt Subventionen für die chinesische Solarindustrie

    Dieser Euro ist gescheiter. Frau Merkels Politik ist gescheitert:

    -Fast 30 Millionen Arbeitslose im Eurogebiet.
    -Kein Wirtschaftswachstum.
    -Abbau von Demokratie.
    -Vertragsbruch gehört zum Alltagsgeschäft.
    -Bis zu 60% Jugendarbeitslosigkeit in Südeuropa.
    -Griechenland braucht nach der Bundestagswahl den nächsten Schuldenschnitt.

    www.wahl-o-meter.com 10,7% für die AfD :)
    Über 45.000 Fans auf Facebook.
    https://www.facebook.com/alternativefuer.de

    Wahlprogramm als PDF:
    https://www.alternativefuer.de/de/wahlprogramm.html

  • Lügnerpartei CDU:

    Früher hatte die CDU noch Text auf den Wahlplakaten, das
    haben sie sich jetzt aber abgewöhnt.

    CDU Wahlplakat:

    "Was kostet uns der Euro?
    Muss Deutschland für die Schulden anderer Länder aufkommen?

    Ein ganz klares Nein! Der Maastrichter Vertrag verbietet das."

  • Der Euro hat Europa kaputt gemacht! Er hat mehr geschadet als genutzt. Er hat einige Länder in den Ruin geführt, mit höchster Arbeitslosigkeit auch für Jugendliche. Deutschland als Hauptzahler wird diffamiert, beschimpft und zu Nazis abgestempelt. Das ist nicht mehr mein Europa. Die EU hat total versagt, die deutsche Politik genauso. Darum muss der Würger Einheitseuro weg, sofort. AfD wählen für eine neue Zusammenarbeit mit den Menschen in Europa, die von der Politik vergessen wurden.

  • Wo sind denn die Löhne gesteigen nach Umstellung auf den Euro?

  • Vor der Einführung (€) hatten die damaligen Kritiker recht:
    Diese Währung hätte eigentlich in ein paar Dekaden die KRÖNUNG sein sollen, am Ende einer geleisteten EU-Gemeinschaft !

    Ein vereinigtes Europa wie in den USA war nie angedacht und würde auch nicht funktionieren. Aus der Geschichte heraus allein.Darf auch nicht ! Die unterschiedlichen Mentalitäten machen erst EUROPA Lebenswert,interessant..!

    Hier waren wiedermal wenige(LOBBY-Gruppen)interessiert, gierige Vorteile zu ziehen und dies auch getan haben.

    Länder wie GRE,Portugal,Zypern... und sogar Italien hätten
    als EURO-Mitlieder nicht zugelassen werden dürfen.
    Durch Tricksereien,LÜGEN und Betrug haben diese Länder den Zutritt ergaunert,mit Wissen der EU, auch D.

    NUR, wer hat die Zustimmung gegeben ?

    Kurzum zur EU-Erweiterung und EURO :

    ZU FRÜH - ZU VIEL - ZU SCHNELL !!!

    SCHADE, das man durch POLITIKversagen Europa und einige Demokratien gefährdet !



  • Eine dauer-komakranke Währung, die seit Jahren gerettet werden muss, zum höchsten Nachteil für die deutschen Bürger, dann kann der Einheitseuro kein Meisterstück sein. Dass überhaupt noch jemand so einem Euro vertraut, ist schon sehr komisch! Der Euro braubt inzwischen unsere Sparrücklagen, privaten Rentenvorsorgen und Lebensversicherungen, gleichzeitig sorgt er für zweistellige Inflationsraten für Strom, Lebensmittel, kommunale Abgaben, die immer mehr Menschen in die Armut und den Verzicht drängt. Da kann man als Gegendruck doch nur die AfD wählen!

  • Ich kann Herrn Lucke nur raten, sich klar und deutlich am Parteiprogramm der AfD zu orientieren. Dieses Programm macht die AfD sehr stark. Kritisch, sachlich und überzeugend kann Herr Lucke viele Wähler dazugewinnen! Viel Glück!

  • "Der Euro – Meisterstück oder Europas Verderben?"

    M.E. ein Meisterstück, aber kein Werk für Praktikanten!

    Das Scheitern des Euros ist nicht auf eine fehlerhafte Idee sondern vielmehr auf die Unfähigen in der Umsetzung zurückzuführen. Es musste jedem klar sein, dass der Euro eine Herausforderung ist und die fähigsten Denker und Demokraten herausforderte. Da Politiker den Euro aber als Plattform ihrer Selbstdarstellung erkannten, war und ist sein Weg vorgezeichnet.

    Dieses zunehmende Desaster zu unterbinden funktioniert nur noch in der Weise, den Politikern das Geld zu entziehen und ihre geistige Leistung einzufordern. Erst wenn dies klar ist, werden die, die zu dieser Leistungserbringung nicht in der Lage sind, erkennen, dass sie die Plätze Räumen müssen.

    Betrachtet man den Euro, bzw. die Ergebnisse der sogenannten Rettungsaktionen, muss es jedem involvierten Politiker einleuchten, dass er selbst eine derartige Fehlbesetzung darstellt. Auf deutscher Seite haben diese Politiker mit der anstehenden Wahl die Gelegenheit, diesen Rückzug mit minimalem Aufsehen zu bewerkstelligen.

    Es hat wohl noch nie die Situation gegeben, dass deutsche Abgeordnete in so kurzer Zeit so viel Volksvermögen vernichtet haben wie derzeit.

    "Wir leben zwar alle unter dem gleichen Himmel, aber den gleichen Horizont haben wir deshalb noch lange nicht!"

  • Eine Währung die ständig gerettet werden muss ist gescheitert.
    Ganz offensichtlich fällt es Etablierten schwer, gravierende Fehler zuzugeben. Festhalten, vertuschen und Menschen zu enteignen, scheint für Verantwortliche einfacher zu sein, als Wege aus diesem Desaster zu suchen.

  • Einfach mal googeln, New York Times`einfache Grafik
    "Europe`s Web of Dept" vom 02. Mai 2010. Der Zeitpunkt als für mich und kurz darauf bestätugt durch den Rücktritt des ersten Deutschen Staatsoberhaupts am 31. Mai 2010, das Chaos nach Einführung 1 / 1,95583 nun auch für zuvor wenig
    Interessierte plötzlich, unerwartet sehr deutlich sichtbar begann... Alles was daraufhin alternativlos verkündet und
    realisiert wurde bis zum heutigen Tage.

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