Bundestagswahl 2017: „Selten geschafft, wirklich deutlich Profil zu zeigen“

Bundestagswahl 2017
Trittins Machtspiele sorgen für Ärger bei den Grünen

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„Selten geschafft, wirklich deutlich Profil zu zeigen“

Ob das jedoch am Ende hilft, die Grünen aus dem Umfragetief zu holen? Die Probleme, mit der die Partei zu kämpfen hat, sind allerdings nicht nur personeller Natur. „Die Grünen haben es in der Opposition nur selten geschafft, wirklich deutlich Profil zu zeigen“, sagte der Berliner Politologe Gero Neugebauer kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Partei-Strategen hoffen nun, dass mit der Wahl des Spitzenduos für die Bundestagswahl kommende Woche neuer Schwung in die Partei kommt. Neben Parteichef Cem Özdemir und dem Vize-Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Robert Habeck, bewirbt sich auch der Fraktionsvorsitzende Anton Hofreiter. Co-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt ist gesetzt, da die Doppelspitze nach Grünen-Statuten von mindestens einer Frau besetzt werden muss.

In der Personalentscheidung sieht Neugebauer keinen Aufbruch hin zu wachsenden Umfrage-Werten: „Es ist wurscht, wer von den drei Männern das Rennen macht.“ Dies sei für die Wähler unerheblich. Neben dem Markenkern Umweltpolitik müssten die Grünen in anderen Politikbereichen neue Lösungen vorschlagen, die sie als Alternative zu anderen Parteien wählbar machten, empfiehlt der Politologe.

Dietmar Neuerer
Dietmar Neuerer
Handelsblatt / Reporter Politik

Kommentare zu " Bundestagswahl 2017: Trittins Machtspiele sorgen für Ärger bei den Grünen"

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  • Bereits im Rentenalter öchte der Kommunist Trittin noch mal ein Amt.
    Wer braucht ihn denn noch?
    Traurig genug dass immer noch ca. 10% Deutsche diese Partei wählen
    Übrigens, Berlin zeigt sehr deutlich, wo rot-rot-grün hinführt

  • Kugel-Eis-Trittihn könnte als Minister dazu beitragen, das Siechtum unseres Landes in Richtung eines baldigen Exitus zu beschleunigen und so für einen alsbaldigen Neubeginn zu sorgen - dann aber zur Abwechslung aber mal ohne die Öko-Kommunisten.

  • Die schäbige Kindersex-und Drogenpartei braucht niemand. Ausser ihresgleichen. Ganz furchtbar, dass offenbar 10 Prozent unserer Mitbürger so sind und sie wählen

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