Bundestagswahl
Lammert zum NRW-Spitzenkandidaten gewählt

Bundestagspräsident Norbert Lammert ist der Spitzenkandidat der nordrhein-westfälischen CDU für die kommende Bundestagswahl. Am Samstag wählten die Landesvertreter ihn mit klarer Mehrheit auf den ersten Listenplatz. Auf der Versammlung fielen jedoch auch kritische Töne zur eigenen Partei.

HB MÜHLHEIM/RUHR. Die nordrhein-westfälische CDU zieht mit Bundestagspräsident Norbert Lammert als Spitzenkandidat in die Bundestagswahl am 27. September. Auf der Landesvertreterversammlung der CDU in Mülheim an der Ruhr wurde Lammert am Samstag mit 232 Ja-Stimmen und einer Enthaltung auf den ersten Platz der NRW-Landesliste gesetzt.

Auf Platz zwei wurde der Generalsekretär der Bundes-CDU, Ronald Pofalla, gewählt. Die weiteren vorderen Plätze gingen an die Kölner Politikerin Ursula Heinen, den früheren Generalsekretär und jetzigen Wirtschaftsstaatssekretär Peter Hintze und den Parlamentarischen Geschäftsführer der Unions-Bundestagsfraktion, Norbert Röttgen.

Innenexperte und Fraktionsvize Wolfgang Bosbach wurde auf den siebten Platz gewählt. Der Vorsitzende der Jungen Union, Philipp Mißfelder, der im Februar mit Aussagen zu "Hartz IV"-Empfängern für Aufregung gesorgt hatte, erreichte den Listenplatz 16. Der frühere Generalsekretär der Bundes-CDU, Laurenz Meyer, erreichte mit 97,4 Prozent der Stimmen Listenplatz 35. Im Vorfeld der Versammlung war er mit dem Versuch gescheitert, einen aussichtsreicheren Platz zu erhalten. 59 Listenplätze wurden vergeben, Kampfkandidaturen gab es nicht. Bei der Bundestagswahl 2005 zog die NRW-Liste bis Platz 33.

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