Bundestagswahl
Linkspartei will Politikwechsel

Die Linkspartei hat ihre Kampagne für die Bundestagswahl vorgestellt. Ziel der Partei sei es drittstärkste Kraft zu bleiben, sagt Spitzenkandidat Dietmar Bartsch. Er will die Kanzlerschaft von Angela Merkel beenden.
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BerlinDie Linke empfiehlt sich mit einer bewusst positiv gehaltenen Wahlkampagne als Alternative zu allen anderen Parteien. „Die Linke ist die einzige Partei, die klar und deutlich sagt: Wir werden die Kanzlerschaft von Angela Merkel nicht verlängern“, sagte Spitzenkandidat Dietmar Bartsch bei der Präsentation der Kampagne am Freitag in Berlin. Die Linke sei mit Umfragewerten um die neun Prozent in einer etwas besseren Ausgangslage als vor der vergangenen Bundestagswahl. „Wir wollen drittstärkste Kraft bleiben“, bekräftigte Bartsch. „Wir streben ein zweistelliges Ergebnis an. Vor allem kämpfen wir um einen Politikwechsel in Deutschland.“

Laut neuem ZDF-„Politbarometer“ kämen CDU/CSU auf 40, die SPD auf 24 Prozent. Linke, Grüne, FDP und AfD erhielten jeweils 8 Prozent.

„Wir wollen Hoffnung wecken auf den Politikwechsel“, sagte Wahlkampfleiter Matthias Höhn. Mit einem Wahlkampfetat von 6,5 Millionen Euro sollen bundesweit rund 400.000 Plakate angebracht werden. Neben Motiven mit den Spitzenkandidaten und Parteivorsitzenden gibt es Themenplakate mit Schlagwörtern und knappen Botschaften.

So steht auf einem rosafarbenen Herz „Kinder – vor Armut schützen“. Auf anderen Plakaten ist zu lesen: „Verdient – sicherer Job, planbares Leben“, „Frieden – abrüsten! Rüstungsexporte stoppen“, „Nähe – Mehr Personal in Pflege und Gesundheit“ oder „Gerecht – Millionäre besteuern, mehr Geld für Kitas und Schulen“.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Politikwechsel anzubieten und, falls die Mehrheit der Buerger dafuer ist, diese
    durchzusetzen ist die Aufgabe jeder Oppositionspartei. Die Linke was aber genau
    dass sie diese Mehrheit nicht bekommt und hofft zusammen mit Gruenen und Sozis
    an die Regierung zu kommen. Aber die Linken haben sich ja mit Lafontaine mit den
    Sozis verkracht und sich abgesplittert. Es sieht nicht danach aus, dass sie ihr
    Ziel erreichen, aber der Waehler hat das letzte Wort. "Der Staat muss untergehn,
    frueh oder spaet, wo Mehrheit siegt und Unverstand entscheidet" schrieb Schiller.

  • Zur Flüchtlingsproblematik sagt er nichts? Er sollte doch ergänzen, daß er die Wohltaten nicht nur für die, die schon länger hier leben, in Aussicht stellt, sondern genauso oder besonders für alle Migranten. Alle sollen beschenkt werden - grenzenlos!

  • Soweit bekannt verfolgt die SED von Nuancen abgesehen das gleiche Programm (Umvolkung, mehr Sozialismus, "Erneuerbare Energien", "Klimawandel", mehr Umverteilung zugunsten der EU) wie SPD, CDU, CSU und Grüne.

    Vielleicht hätte Herr Bartsch mitteilen können was er unter einem Politikwechsel abseits eines neuen Postens mit höherem Gehalt versteht.

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