Bundestagswahl Merkel startet in heiße Wahlkampfphase

42 Tage, rund 50 Veranstaltungen. Am Wochenende startet die Kanzlerin in das sechswöchige Wahlkampfprogramm. Der Vorsprung vor der Konkurrenz ist groß. Doch genau darin liegt eine große Gefahr.
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CDU-Generalsekretär Peter Tauber möchte durch eine lächelnde und grimassenschneidende Kanzlerin die Gunst der Wähler gewinnen. Quelle: dpa
Angela Merkel

CDU-Generalsekretär Peter Tauber möchte durch eine lächelnde und grimassenschneidende Kanzlerin die Gunst der Wähler gewinnen.

(Foto: dpa)

BerlinBundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird sich an diesem Samstag aus ihrem rund dreiwöchigen Sommerurlaub zurückmelden und mit einem Auftritt in der SPD-Hochburg Dortmund die heiße Phase des Bundestagswahlkampfs einläuten. Auf rund 50 Veranstaltungen wird Merkel in den kommenden sechs Wochen bis zur Wahl am 24. September um Zustimmung für eine vierte Amtszeit werben. Sämtliche Umfragen deuten derzeit auf einen klaren Sieg Merkels über ihren SPD-Herausforderer Martin Schulz hin.

Im jüngsten ARD-Deutschlandtrend kommen CDU/CSU auf 39 Prozent, während die SPD 24 Prozent erreicht. Die Linkspartei käme demnach auf 9 Prozent, Grüne, FDP und AfD jeweils auf 8 Prozent. Damit gäbe es keine Mehrheit für eine schwarz-gelbe Koalition. Möglich wäre dagegen eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen sowie eine Neuauflage der derzeit amtierenden Großen Koalition. Allerdings hatte der frühere SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel eine solche Koalition jüngst ausgeschlossen.

Angesichts dieser Umfragewerte ist in der CDU-Parteizentrale derzeit die größte Sorge, dass bei Merkels Anhängern bereits ein Gefühl der Siegesgewissheit herrscht und viele daher das Gefühl haben könnten, gar nicht mehr wählen gehen zu müssen. „Die Wahl ist noch nicht gelaufen“, warnte CDU-Generalsekretär Peter Tauber am vergangenen Montag bei der Vorstellung von Wahlplakaten. „Wir kämpfen um jede Stimme bis zum Schluss“, so Tauber.

Als Negativbeispiel verweisen Parteistrategen in diesem Zusammenhang immer wieder auf den letzten Wahlkampf des jüngst verstorbenen CDU-Altkanzlers Helmut Kohl, der 1998 gegen seinen SPD-Herausforderer Gerhard Schröder verlor, weil die Mehrheit der Deutschen von Kohl nach dessen 16-Jähriger Kanzlerschaft genug hatte.

Um im Fall von Merkel, die seit fast 12 Jahren als Kanzlerin amtiert, nicht ein ähnliches Gefühl der Ermüdung aufkommen zu lassen, sind ihre Parteistrategen bemüht, sie als lebendige und neugierige Frau darzustellen. So stellte Tauber am Montag eine Wahlkampfbroschüre vor, die zunächst in einer Auflage von einer Million Exemplaren erscheinen soll und Merkel auf rund 40 Bildern zum Teil lachend und grimassenschneidend darstellt. „Ein Teil ihres Facettenreichtums und vielleicht auch ihres Humors haben wir versucht, in diesen Bildern nachzustellen“, rechtfertigte CDU-Generalsekretär Tauber die ungewohnte Bildauswahl der Kanzlerin.

  • Bloomberg
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5 Kommentare zu "Bundestagswahl: Merkel startet in heiße Wahlkampfphase"

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  • Frau Merkels Wiederwahl würde D in ein "Neues Deutschland" verwandeln und das ist eine Katastrophe für die EU und für Europa.
    Die EU ist dank ihrer Politik gespalten wie nie.
    Der deutsche Bürger wird gerade von ihr mehr als für dumm verkauft.
    Für was will sie denn Wahlkampf machen liebe Medien?
    Weiter lügen
    Weiter Gesetze und Verträge brechen
    Weiter Asylanten zu 100000den nach D importieren frei zur plü....
    Weiter Geldtransfer zu Banken, Failstaaten,
    Weiter die Meinungsfreiheit einschränken
    Weiter Infrastruktur und Bildung runter fahren
    Weiter die Wehrhaftigkeit Deutschlands runter fahren
    Weiter kriegserprobten jungen Männern die Strasse überlassen
    Alles Dinge die laufen und dafür steht Frau Merkel.
    Also Wahlkampf machen und dann hat D die letzte Hoffnung am 24.9.17 diese Dame in die orientalische Wüste zu schicken, ansonsten Gute Nacht altes D.
    Mal sehen ob Herr Mass das als Fakes Néws einstuft und ich vor Gericht muß.
    Es langt was in D gerade passiert!

  • Frau Dr. Merkel sollte weiterhin Urlaub machen, in der Zeit könnten die anderen Staaten Fakten im Mittelmeer schaffen.

  • Was will sie uns denn sagen?
    Steuerzahler! Merkel und Schäuble wollen Euch - trotz erwarteter Steuermehreinnahmen in Höhe von 55 Mrd EUR bis 2020 - "gönnerhaft" mit _ noch dazu hochgeschummelten - 15 Mrd € Steuerentlastung abspeisen!
    Dagegen "verzichteten" Schäuble und Merkel auf
    - Mindereinnahmen bis 2016: 13 Mrd EUR wg. der gescheiterten Brennelemente-Steuer
    - entgangene Cum-Ex/Cum-Cum-Steuern (allein in Schäubles Amtszeit: über 7 Mrd EUR, auf bis zu 32 Mrd EUR wg. schleppender Aufklärung erhöht)
    - die ausgebremste Finanztransaktionssteuer (über 12 Mrd EUR bis 2017)
    - immer noch nicht geschlossene Steuerschlupflöcher (rd. 150 Mrd EUR pro Jahr).
    Übrigens soll die Griechenrettung die Deutschen (nach Finanzstaatssekretär Jens Spahn) rd. 100 Mrd EUR kosten, was aber von Merkel und Schäuble erst nach der Wahl offengelegt werden soll.
    Und die maßgeblich von Schäuble mit zu vertretende EZB-Null-Zins-Geldpolitik hat die Deutschen seit 2010 rd. 436 Mrd EUR, d.h. rd. 5317 EUR pro Bundesbürger gekostet!
    Steuerzahler! Wenn ihr euch für die Almosen aus dem Unions-Wahlprogramm bedanken wollt, müßt ihr CDU/CSU wählen!
    Die soziale Ungleichheit wird noch weiter zunehmen.
    Die Winterkorn's, Piëch's, Quandt's, Albrecht's, von Finck's etc. haben schon die Champagnerkorken knallen lassen.

    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU

  • Was will sie uns denn sagen?
    Rentner, Alleinerziehende, Leih-, Mindestlohn- und Zeitarbeiter in prekären Arbeitsverhältnissen, Mini-Jobber, Arbeitslose, Abgehängte, Arme und Armutsgefährdete! Im Wahlprogramm der Union ist kein Platz für Euch! Merkel und Co haben Euch für die nächste Legislaturperiode schlicht "vergessen"!
    Die Unions-Blockade der Verbesserung der Beschäftigungssituation am Arbeitsmarkt, insbesondere durch Abbau der 1-1,5 Mio Langzeitarbeitlosen wie von Frau Nahles bereits vor 3 Jahren vorgeschlagen, wird auf den St. Nimmerleinstag in 2025 verschoben!
    Es ist daher zu befürchten, dass auch in den nächsten 20 Jahren wiederum rd. 42% der Haushalte nicht an dem von der Union prophezeiten Wirtschaftswachstum teilnehmen werden (Mindereinnahmen in den letzten 20 Jahren geschätzt: 500-1000 Mrd EUR).
    Es ist zu befürchten, dass die soziale Schieflage weiter verschlimmert wird.
    Und was genau meint jetzt Seehofer mit seinem Wahlslogan: "Wohlstand für alle"?
    Wehrt Euch! Wählt Merkel und Co ab!

    Es sind Wahlkampfzeiten:
    https://youtu.be/dOa-fcp74uU

  • Die Menschen in Deutschland sind mit der jetzigen Politik von Merkel unzufrieden und Umfragen zeigen nicht das ganze Bild der Stimmung der Menschen.

    Das Flüchtlingsproblem das Merkel geschaffen hat, wird bis September die Wahl beherrschen und muss es auch. Zuviel Probleme hat die von Merkel geschaffene
    Flüchtlingsmasse ausgelöst. Es kann nicht sein , dass Deutschland Italien und GR die Hauptlast der Flüchtlinge tragen. Afrika ist und bleibt ein Problem der Welt
    und nicht das Problem von Merkel, auch wenn sie sich darin sonnt und durch diese und andere Umfragen auch noch bestätigt sieht und nach der Wahl die Tore wieder weit nach Deutschland aufmacht. Das ist unstrittig und alle werden nach September staunen , wenn Merkel dann Afrika begrüsst .

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