Amtliches Endergebnis Bundestagswahl So lautet das Wahlergebnis – 709 Abgeordnete im neuen Bundestag

Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl ist vom Wahlleiter verkündet worden. Der neue Bundestag hat demnach 709 Abgeordnete. CDU/CSU erhalten 246 Mandate, die SPD 153. Drittstärkste Kraft ist die AfD.
Update: 25.09.2017 - 06:18 Uhr 8 Kommentare
Mehr als 700 Abgeordnete haben ein Mandat erhalten. Quelle: dpa
Reichstagsgebäude in Berlin

Mehr als 700 Abgeordnete haben ein Mandat erhalten.

(Foto: dpa)

BerlinDie CDU/CSU ist trotz massiver Verluste als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Nach dem vorläufigen Ergebnis des Bundeswahlleiters kam sie am Sonntag auf 33,0 Prozent und verlor damit 8,5 Punkte im Vergleich zu 2013. Die SPD fuhr mit 20,5 Prozent (minus 5,2 Punkte) ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl ein.

Die AfD wurde mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft. Der FDP gelang mit 10,7 Prozent der Rückkehr in den Bundestag, aus dem sie 2013 geflogen war. Die Linke holte 9,2 Prozent, die Grünen erreichten 8,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 76,2 Prozent (2013: 71,5).

Mit 709 Abgeordneten ist der Bundestag in der neuen Wahlperiode so groß wie nie zuvor. Die Sitzverteilung sieht nach Angaben des Bundeswahlleiters so aus: CDU/CSU: 246 Mandate, SPD: 153, AfD: 94, FDP: 80, Linke: 69, Grüne: 67.

  • dpa
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8 Kommentare zu "Amtliches Endergebnis Bundestagswahl: So lautet das Wahlergebnis – 709 Abgeordnete im neuen Bundestag"

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  • Herr G. Nampf

    Zur Zeit und auch in der nächsten Zeit muss die AfD gar nichts beweisen.

    Bis auf weiteres bleibt das alte Merkel-Regime an der Macht. Bis die Merkel ein neues Regime schafft, woran ich 101,5 % Zweifel habe, ist es Aufgabe der AfD, mit dem Merkel-Regime öffentlichkeitswirksam im BT abzurechnen.

    Kommt es so, wie ich es mir wünsche, bleibt Merkel nur eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen. In letztere steht ein sicher besser aufgeklärter Wähler gegen Merkel auf.

    Die SD würde ebenfalls erstarken – es könnte ein Ergebnis bei einer Neuwahl kommen, dass die CDU zum Junior-Partner der SPD machen könnte. Das bei einem Ergebnis, dass RRG weiter ausschließt.

    Es könnten interessante Monate kommen.

  • Nachtrag zum Fazit (25.09.2017, 09:30 Uhr):

    - Es wird keine Koalition geben, die ohne Oppositionsunterstützung die Verfassung ändern kann.

  • Kommentar in der WiWo:

    (http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2017/afd-im-bundestag-dieses-ergebnis-hat-merkel-zu-verantworten/20372178.html)

    "Die CDU und die anderen Parteien können wahrlich froh sein, dass die AfD von solchen Dilettanten und radikalen Irrlichtern geführt wird. Nicht auszudenken, wie diese Wahlen ausgegangen wären, wenn an deren Spitze ein wirkliches politisches Talent stünde."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • Mahler - Sinfonie Nr. 8 "Sinfonie der Tausend",
    Ein paar Wahlen noch und die Aufführung wird alleine mit Volksvertreter möglich sein, welch eine Möglichkeit.
    Was ist schon die USA mit ihren 435 Abgeordneten und armselig geringen Bevölkerung gegen Deutschland mit seinen 82 Millionen Einwohnern und 709 Abgeordneten. Die USA werden nie so schnell wachsen und die Sinfonie der 1000 aufführen können. Es sind halt Kleingeister und Erbsenzähler die Amis.

  • Mein Fazit:

    - Mutti wurde abgestraft

    - Die SPD entzieht sich der Verantwortung, indem sie sich in die Opposition zurückzieht.

    - Die AfD muß jetzt bewiesen, daß sie mehr kann, als herumzupöbeln.

    - Mutti wird die nächsten Jahre keinen Spaß haben, denn sie muß mit CSU, FDP und Grünen, also Parteien, die nicht zusammenpassen , eine Koalition schmieden. Jamaika hält höchstens 3 Jahre.

  • Aus der Mutti wurde über Nacht eine Großmutter. Und hätten im Vorfeld der Wahlen nicht sämtliche Forschungsinstitute ihr ein klaren Wahlsieg zu geschanzt, wäre es heute wohl schon ihr Ende. Viele Wähler sind nicht zur Wahl gegangen, weil schon vorher fest steht das Frau Merkel gewinnt. Die 26% der CDU ohne CSU nennt sie einen Wählerauftrag. Eine FDP hat ihren Erfolg nur dem Lindner zu verdanken, ein junger dynamischer Mann kommt bei der Jugend besser an als ein Herr Schulz. Sollten die kleinen Parteien nicht nach der Pfeife von Frau Merkel tanzen, war es dann das mit ihr. Es sei denn die Aussage der SPD von gestern ist schon wieder eine Lüge von heute.

  • Ein großartiger Tag für die Demokratie!

  • Helmut Kohl wurde einst von Merkel ohne jegliche Empathie auf der Abraumhalde entsorgt. Jetzt dämmert ihr es vielleicht so langsam, das sie auch bald damit dran ist. Sie hat zwar die Medien gekauft (und das Volk muss zahlen),die Abgeordneten gekauft und die Wirtschaft liess sie gewähren, aber der Sinkflug ist eingelegt.
    Das Volk, der große Lümmel läßt sich nicht verarxxxen.

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