Amtliches Endergebnis Bundestagswahl
So lautet das Wahlergebnis – 709 Abgeordnete im neuen Bundestag

Das vorläufige Endergebnis der Bundestagswahl ist vom Wahlleiter verkündet worden. Der neue Bundestag hat demnach 709 Abgeordnete. CDU/CSU erhalten 246 Mandate, die SPD 153. Drittstärkste Kraft ist die AfD.
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BerlinDie CDU/CSU ist trotz massiver Verluste als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Nach dem vorläufigen Ergebnis des Bundeswahlleiters kam sie am Sonntag auf 33,0 Prozent und verlor damit 8,5 Punkte im Vergleich zu 2013. Die SPD fuhr mit 20,5 Prozent (minus 5,2 Punkte) ihr historisch schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl ein.

Die AfD wurde mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft. Der FDP gelang mit 10,7 Prozent der Rückkehr in den Bundestag, aus dem sie 2013 geflogen war. Die Linke holte 9,2 Prozent, die Grünen erreichten 8,9 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug 76,2 Prozent (2013: 71,5).

Mit 709 Abgeordneten ist der Bundestag in der neuen Wahlperiode so groß wie nie zuvor. Die Sitzverteilung sieht nach Angaben des Bundeswahlleiters so aus: CDU/CSU: 246 Mandate, SPD: 153, AfD: 94, FDP: 80, Linke: 69, Grüne: 67.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Herr G. Nampf

    Zur Zeit und auch in der nächsten Zeit muss die AfD gar nichts beweisen.

    Bis auf weiteres bleibt das alte Merkel-Regime an der Macht. Bis die Merkel ein neues Regime schafft, woran ich 101,5 % Zweifel habe, ist es Aufgabe der AfD, mit dem Merkel-Regime öffentlichkeitswirksam im BT abzurechnen.

    Kommt es so, wie ich es mir wünsche, bleibt Merkel nur eine Minderheitsregierung oder Neuwahlen. In letztere steht ein sicher besser aufgeklärter Wähler gegen Merkel auf.

    Die SD würde ebenfalls erstarken – es könnte ein Ergebnis bei einer Neuwahl kommen, dass die CDU zum Junior-Partner der SPD machen könnte. Das bei einem Ergebnis, dass RRG weiter ausschließt.

    Es könnten interessante Monate kommen.

  • Nachtrag zum Fazit (25.09.2017, 09:30 Uhr):

    - Es wird keine Koalition geben, die ohne Oppositionsunterstützung die Verfassung ändern kann.

  • Kommentar in der WiWo:

    (http://www.wiwo.de/politik/deutschland/bundestagswahl-2017/afd-im-bundestag-dieses-ergebnis-hat-merkel-zu-verantworten/20372178.html)

    "Die CDU und die anderen Parteien können wahrlich froh sein, dass die AfD von solchen Dilettanten und radikalen Irrlichtern geführt wird. Nicht auszudenken, wie diese Wahlen ausgegangen wären, wenn an deren Spitze ein wirkliches politisches Talent stünde."

    Dem ist nichts hinzuzufügen.

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