Bundestagswahl 2017
Briefwahl wird immer beliebter

Bei der aktuellen Bundestagswahl setzten mehr Wähler ihr Kreuz zu Hause. Aktuelle Auswertungen zeigen, dass die Zahl der Briefwähler vor einem neuen Rekord steht. Der Trend zeichnet sich vor allem in im Raum München ab.
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BerlinDie Zahl der Briefwähler bei der Bundestagswahl steuert auf einen neuen Rekord zu. Nach Angaben der Stadt München hatten bis Montag bereits 34,5 Prozent der Wähler Briefwahlunterlagen beantragt. Das sind bereits 13 Prozent mehr als bei der Bundestagswahl 2013. Die Zahl der Briefwähler lag zwar bereits 2013 in Bayern besonders hoch (35,3 Prozent). Aber der Trend ist nach einer bundesweiten Reuters-Umfrage auch in anderen Städten sichtbar: In Hamburg etwa lag die Briefwahlbeteiligung am Montag schon bei 28,7 Prozent – das sind 6,8 Prozentpunkte höher als bei der Vergleichszahl eine Woche vor der Wahl im Jahr 2013.

Der Trend zur Briefwahl ist bundesweit zu beobachten: So liegt etwa in Konstanz die Quote nach Angaben der Stadt bereits bei 30,4 Prozent und damit höher als 2013. In Hannover beträgt der Anteil derzeit 19 Prozent. Aber auch in der niedersächsischen Landeshauptstadt bedeutet dies eine Steigerung, weil der Briefwähler-Anteil 2013 am Ende bei nur 17 Prozent gelegen hatte. Die Stadt Dresden verzeichnete bis vergangenen Freitag mit 21,8 Prozent nach eigenen Angaben ebenfalls einen höheren Wert als für das Gesamtergebnis 2013.

Der Trend ist auch in Würselen, der Heimatstadt von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, zu beobachten: Dort lag der Briefwähleranteil bei der vergangenen Wahl nach Angaben der Stadt bei 25 Prozent, jetzt liegt er bei knapp 30 Prozent.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • In 4 wird es eine elektronische Wahlmöglichkeit - geben müssen !
    Die Briefwähler gehen parziell gegen 40 % !

  • "Dort lag der Briefwähleranteil bei der vergangenen Wahl nach Angaben der Stadt bei 25 Prozent, jetzt liegt er bei knapp 30 Prozent."

    30% Manipulationsmasse also.

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